Eine zweite Frage hätte ich auch noch. Ca. ein Drittel bis die Hälfte meiner Schüler ( 10-14 Jahre) frühstückt nicht – d. h sie praktizieren eigentlich Kurzzeitfasten. Bisher haben wir Lehrer immer versucht sie zum Frühstücken zu bewegen, damit sie im Unterricht mehr Energie haben. Ist das nun eigentlich falsch? Machen sie es ohnehin richtig, wenn sie nicht frühstücken und würden sich gar nichts Gutes tun, wenn sie damit beginnen?
Wenn der Körper Kilos verliert, schrumpfen die Fettzellen und werden für den späteren Gebrauch gespeichert. Alle Fettzellen wirst du also nie verlieren können. Macht auch Sinn, denn der Körper bereitet sich so vorsichtshalber auf schlechtere Zeiten vor, in denen von den eigenen Fettreserven gezerrt werden muss. Das ist heutzutage natürlich recht unwahrscheinlich, schließlich sind wir keinen Hungersnöten mehr ausgeliefert.
Ich bin bereits fastenerfahren, zuletzt hab ich im Januar als längstes Intervall 4 Wochen gefastet, wobei, egal wie lange ich faste, immer in der jeweils letzten Woche nichts mehr an Gewichtsverlust geht. Ich glaube, mein Stoffwechsel ist durch langjährige Diätversuche und 2-3 mal Fasten im Jahr so weit runtergefahren, dass ich nach anfänglich gutem Gewichtsverlust schnell meinen Stillstand erreiche.

Ist das nicht der Fall und du hast tatsächlich nichts abgenommen, dann hast du zwei Optionen: Einfach weitermachen wie bisher und darauf spekulieren, dass der Appetit in der Essenszeit mit zunehmender Übung sinkt und du dadurch nach und nach von ganz alleine in ein leichtes Energiedefizit gelangst. Das ist erfahrungsgemäß bei vielen Menschen der Fall, die am Anfang noch nicht abnehmen. Wenn du nicht passiv abwarten möchtest, dann musst du aktiv etwas anpassen. Entweder indem du längere Fastenzyklen wählst – das kann auch nur an einzelnen Wochentagen geschehen – oder bewusst die Kalorienzufuhr etwas optimierst. Das kann durch kleinere Mengen oder die Auswahl von Nahrungsmitteln mit geringerer Energiedichte erfolgen.


Die Wissenschaftler der University of California, Los Angeles (UCLA) stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass der Konsum von schwarzen Tee verschiedene gesundheitliche Vorteile bewirken kann. Der Tee beeinflusst zum Beispiel den Energiestoffwechsel in der Leber durch eine Veränderung von Darmmetaboliten. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „European Journal of Nutrition“.

Die Zutaten, die den Teig enthalten, neutralisieren das Verlangen nach Süßigkeiten, und der grüne Tee baut die Fette ab und kann leicht aus dem Körper geschleudert werden. Für dieses Getränk benötigen Sie 200 ml frisch gekochten Grüntee mit fünf Blütenblättern frischer Minze, gesüßt mit Honig. Wenn es abkühlt, fügen Sie nur fünf Stücke Melone hinzu.
In meinem Buch wirst du ganz viele Optionen finden, wie du Fastentage flexibel kombinieren kannst. Vielleicht stellst du dabei ja auch fest, dass die 16 Stunden doch sozialverträglicher sind, als du dachtest. Einen kleinen Einblick, wie man damit umgehen kann, wenn es an manchen Tagen einfach nicht klappt die Zeiten einzuhalten, findest du auch hier: http://www.kurzzeitfasten.de/einhalten-der-zeiten-beim-kurzzeitfasten/
Es ist schwierig, intermittierendes Fasten zu definieren, da es nicht nur eine richtige Methode zum Fasten gibt. In der Tat gibt es viele verschiedene Variationen von intermittierendem Fasten, die auf der ganzen Welt verwendet werden. Jeder folgt einem anderen Essmuster, das oft streng eingehalten wird, um physische oder sogar spirituelle Ergebnisse zu erzielen.
Was ich sagen will ist: es ist sehr wahrscheinlich, dass unsere Vorfahren gegessen haben wenn es Nahrung gab und andererseits oft längere Zeit von ihren Fettvorräten zehren mussten. Daher glaube ich nicht, dass sie nach einer Hungerphase jedes mal Aufbautage machten, schon gar nicht mit Äpfeln, die gab’s damals nicht. Außerdem ernährten Sie sich nicht von Getreide sondern Nüssen, Samen, Eiern und im Winter wahrscheinlich vor allem von Fleisch und Fett, da es im Winter ja logischerweise keine Früchte gibt und die Nahrungskonservierung noch nicht erfunden war.
Eigentlich wird der Genuss von Fruchtsäften am Abend nicht empfohlen, weil diese in der Regel einen hohen Zuckergehalt aufweisen. Gegen ein kleines Glas hundertprozentigen Traubensaft ist aber nichts einzuwenden. Die Oregon State University fand heraus, dass die im Traubensaft enthaltene Ellagsäure den Stoffwechsel anregt und bei der Fettverbrennung hilft. Außerdem ist der Saft reich an Antioxidantien, die unsere Körperzellen schützen und die Hautalterung verlangsamen.
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