​Studien haben gezeigt, dass Bauchfett Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigt. Habt ihr also viel Körperfett am Bauch, solltet ihr es dringend reduzieren. Das solltet ihr sogar, wenn ihr normalgewichtig seid, aber euer Waist-Hip-Ratio, das Verhältnis von Taille zum Hüftumfang, größer als 0,86 ist. (Messt dafür euren Taillen- und den Hüftumfang und teilt dann den Wert des Taillenumfangs durch den der Hüfte.)
Allerdings solltest du auch realistische Erwartungen hinsichtlich dessen haben, was du mit Sport erreichen kannst. Da ist einerseits der zusätzliche Energieverbrauch, der bei intensiver Belastung noch um einen sogenannten Nachbrenneffekt erweitert ist. Allerdings zeigen viele Untersuchungen, dass die meisten Menschen diesen zusätzlichen Verbrauch auch durch zusätzliche Zufuhr wieder kompensieren. Meist übersteigt die zusätzlich verzehrte Energiemenge sogar den über Sport realisierten Verbrauch. Das Resultat ist, dass Sport viele Menschen dicker statt dünner werden lässt.

Ich muss dazusagen, dass ich das Glück habe, dass mir viele gesunde Lebensmittel hervorragend schmecken. Ich esse gerne Gemüse jeglicher Art, frisches Obst in Verbindung mit Müsli, Fisch, Geflügel und Salat. Allerdings mag ich auch die kohlenhydratreichen Lebensmittel wie Kartoffeln, Nudeln und Süßigkeiten. Die Süßigkeiten habe ich aber stark eingeschränkt zu vorher. Allerdings wirklich ohne mich sehr anstrengen zu müssen, da ich in den Essensphasen von 6-8h eh immer relativ satt war. Ganz weglassen will ich die Süßigkeiten nicht, da es sicherlich dann irgendwann zu einer Heisshungerattacke kommt und ich das Kurzzeitfasten nicht als Diät sondern dauerhafte Ernährungsumstellung in mein Leben integrieren möchte. Ausserdem sehe ich ein Stück Kuchen oder einen Pudding oder 4-5 Stück Schokolade am Tag nicht unbedingt als bedenklich an.
Aber selbst wenn wir einfach mal annehmen, dass die Forscher trotz aller Schwächen im Studiendesign richtig liegen und der beschriebene Anstieg bei den Nicht-Frühstückern tatsächlich in vollem Umfang existiert, ist das Ergebnis der Untersuchung, dass das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen durch den Verzicht auf das Frühstück von etwa 5 % auf 6 % ansteigt. Klingt schon etwas weniger dramatisch, als die Auslegung in dem von dir zitierten Newsletter, oder? 😉
Die umfassende Forschung über das Konzept des intermittierenden Fastens legt nahe, dass es auf zwei verschiedene Arten funktioniert, um verschiedene Aspekte der Gesundheit zu verbessern. Erstens führt intermittierendes Fasten zu einem verringerten Ausmaß an oxidativem Stress für Zellen im gesamten Körper.Zweitens verbessert das Praktizieren von Fasten die Fähigkeit Ihres Körpers, mit Stress auf zellulärer Ebene fertig zu werden. Intermittierendes Fasten aktiviert zelluläre Stressreaktionswege ähnlich wie sehr milde Stressoren und wirkt als milde Stimulanzien für die Stressreaktion Ihres Körpers. Da dies konsequent geschieht, wird Ihr Körper langsam gegen zellulären Stress verstärkt und ist dann weniger anfällig für Zellalterung und Krankheitsentwicklung.
Der Schlafbedarf eines Menschen hängt von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel dem Alter, der Schlafroutine, dem Gesundheitszustand und der inneren Uhr ab. Bei einem Erwachsenen sollte die Schlafphase mindestens sieben Stunden pro Nacht betragen. Schlaf hat zwar keinen Einfluss aufs Abnehmen an sich, entscheidet aber darüber ob ungeliebtes Fett oder wichtige Muskeln verloren gehen.
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