2.: Sollten Sie unbedingt an einem 20/4 Rhythmus festhalten wollen, empfehle ich ganz dringend wenigstens einen Tag in der Woche einzulegen, an dem Sie 24 Stunden lang alles essen was Sie möchten und zwar ohne auch nur ansatzweise auf die Menge zu achten. Essen Sie sich einfach mal rund um die Uhr so richtig satt! Diese ‚Fress-Tage‘ auch wirklich durchzuziehen erfordert für viele Abnehmwillige erstaunlich viel Disziplin, weil die große Angst besteht, dass man sich auf einen Schlag die ganzen hart erarbeiteten Erfolge wieder ruiniert. Ich versichere Ihnen, dass sogar das Gegenteil der Fall ist, denn nur mit einem solchen Tag pro Woche halten Sie bei einer so intensiven Umsetzung des Kurzzeitfastens Ihren Stoffwechsel auf einem Niveau, das Ihnen auch dauerhafte Erfolge erlaubt!

Das sind ja wirklich tolle Neuigkeiten und ich bin sehr optimistisch, dass sich deine Euphorie mit zunehmender Erfahrung und den damit einhergehenden Anpassungen deines Stoffwechsels sogar noch steigern wird. Da ist nach zwei Wochen nämlich noch viel Luft nach oben und du wirst sehen, dass deine Leistungsfähigkeit stetig weiter zunimmt, während die Abhängigkeit von regelmäßigem Essen konstant sinkt. Auch dauert es nach meiner Erfahrung ein wenig, bis man wirklich realisiert (und darauf vertraut), dass man wirklich nach herzenslust schlemmen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Das ist dann die Phase, wo es anfängt so richtig Spaß zu machen. 😉
Ich ernähre mich ja seit einigen Tagen nach der 18/6 Variante, Essenszeit von 13-19 Uhr. Gestern habe ich spontan Lust bekommen 24 h zu fasten. Kam auch, weil ich am Abend gerne mit meiner neuen Laufuhr joggen wollte. Also gegen 17:30 Uhr Laufschuhe an und los und dass nach 22,5 h fasten. Ich bin 6 km gejoggt und es ging super. Ich habe es dann aber erst geschafft gegen 19:30 Uhr zu essen: Dinkelnudeln, Spinat, Tofu und 40 g dunkle Schokolade und 0,3 l Ginger Limo getrunken. Ich habe leider die letzte Nacht max. 4 h geschlafen, für mich sehr ungewöhnlich. Ich fühlte mich so voll gefuttert, hatte auch das Gefühl, mein Körper hat ganz schön zu tun mit dem Verarbeiten des Essens. Vielleicht war der Tofu zu viel (ca. 200 g)? Vielleicht muss ich meine Hauptmahlzeit eher 13/14 Uhr einnehmen, obwohl ich sonst auch abends warm esse und ich finde es auch besser. Irgendwie habe ich es noch nicht so richtig raus mit dem Essen, Fasten ist dann doch einfacher :-).
Bei den Schlafproblemen nach der langen Fastenzeit lag es sehr wahrscheinlich nicht am Fasten selbst, sondern an dem vielen Essen so kurz vor dem zu Bett gehen. Damit haben viele Menschen Schwierigkeiten, weshalb es für die meisten von Vorteil ist, die größte Mahlzeit am Anfang der Essensphase zu haben und diese so zu legen, dass sie eher gegen Mittag beginnt.
Durch ein zusätzliches (moderates!) Kaloriendefizit lässt sich der Effekt in vielen Fällen noch steigern. Allerdings gibt es auch eine – glücklicherweise recht kleine – Gruppe von Menschen, deren Organismus einfach weniger stark auf den Anreiz der Fastenzyklen reagiert. Diese sind dann eventuell sogar auf ein Defizit in der Energiebilanz angewiesen, auch wenn das ja eigentlich nicht das Prinzip meines Konzepts ist. Meist profitieren aber auch diese Menschen vom gesundheitlichen Effekt des kurzzeitigen Nahrungsverzichts, so dass es sich für sie auch trotz des ausbleibenden Gewichtsverlusts durchaus lohnen kann, das Kurzzeitfasten anzuwenden.
Auch wenn die Ernährung beim Abnehmen etwa 80 % des Erfolgs ausmacht, ist, wie du selbst schreibst, Sport (vor allem Krafttraining) natürlich eine sinnvolle Ergänzung. Besonders dann, wenn man einer absinkenden Stoffwechselrate entgegenwirken möchte. Natürlich leichter gesagt als getan, wenn der Job / die persönlichen Umstände einen erfolgreich vom Fitness Studio fernhalten. Falls du aber zu Hause ein klein wenig Motivation aufbringen kannst, wäre vielleicht ein Workout in den eigenen vier Wänden eine Option. Ein paar tolle Anregungen bietet dir beispielsweise folgendes Buch:
Dank des hohen Calciumgehalts ist Kefir ideal für die Gewichtsreduzierung im Schlaf. Das Milchgetränk unterstützt die nützlichen Mirkroorganismen des Darms, fördert gleichzeitig also auch die Verdauung. Der Körper kann Vitamine und Mineralstoffe effektiver aufnehmen, so Murphy. Eine andere wissenschaftliche Studie hat zudem ergeben, dass Kefir zu einem verbesserten Schlaf und einer besseren Trainingsleistung verhelfen kann.
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