Deine Ernährung klingt eigentlich reich an Ballaststoffen, was ja normalerweise ganz gut vor Verstopfung schützt. Vielleicht hilft es dir, da noch zusätzlich mit Flohsamen, Weizenkleie oder anderen konzentrierten Ballaststoffen etwas nachzuhelfen. Ansonsten kannst du es auch mal mit einem Glas Sauerkraut- oder Pflaumensaft zu den Mahlzeiten probieren. Das wirkt in der Regel wirklich Wunder.

Wie sieht es denn beim Kurzzeitfasten aktuell mit deinem Hungergefühl aus? Hast du eher das Bedürfnis nach mehr Nahrung oder könntest du gefühlt auch weiter reduzieren? Wenn letzteres der Fall ist und du auch weiterhin eine Zunahme verzeichnest, dann solltest du in jedem Fall an der Kalorienaufnahme arbeiten. Wahlweise, indem du die Fastenzyklen ausdehnst oder indem du in der Essensphase mehr auf Energiedichte und Menge der Nahrung achtest. Ansonsten wäre der Faktor Darmflora eventuell ein Ansatzpunkt. Wie sieht es bei dir mit dem Konsum von Süßstoffen aus?


Mit der Übelkeit habe ich leider wenig Tipps, die mit deiner sehr konsequenten Umsetzung in Einklang zu bringen wären. Natürlich kann man mit kleinen Nahrungsmengen gegensteuern, um ganz akute Beschwerden zu lindern. Allerdings hat das – wenn auch überschaubare – negative Auswirkungen auf die Effektivität deines Programms. Was dir aber vielleicht ein wenig Hoffnung macht: Mir selbst ging es am Anfang ganz genauso. Manchmal war morgens die Übelkeit so schlimm, dass ich nicht wusste, ob ich es bis zur Tram schaffe, ohne mich zu übergeben (was ich zum Glück nie musste). Aber das war auch bei mir ziemlich extrem. Manchmal kamen auch Zittrigkeit und leichte Kreislaufprobleme dazu, aber die Übelkeit war eigentlich die schlimmste Nebenwirkung bei mir. Auch bei mir war es genau so, wie du es beschreibst: ich hatte über Wochen kaum das Gefühl, dass es besser wird. Das hat wirklich lange gedauert, ich vermute mal, so etwa 3 bis 4 Monate. Dann ging es aber irgendwann echt schnell und seitdem habe ich bei Zyklen von 16 bis 18 Stunden überhaupt keine Probleme mehr. 24er hängen stark davon ab, wie trainiert ich in der Hinsicht bin. Mache ich die Regelmäßig, wird das mit der Zeit auch einfacher, aber wenn ich sporadisch 24 Stunden faste, wird es spätestens nach 20 Stunden auch eine Überwindung. Das kann es aber natürlich trotzdem wert sein. Und wie gesagt: auch das wird mit zunehmender Übung bedeutend leichter. Wie bei allem Training ist es aber auch hier so, dass Fortschritte verloren gehen, wenn man nicht auf dem Level weitertrainiert.
Ich glaube, bei deiner Frage gibt es mehrere Faktoren, die eine Rolle spielen. Zum einen natürlich der erwähnte Gehalt an Kohlenhydraten im Getränk. Der ist bei Whisky in der Tat überschaubar. Hinzu kommt aber der Effekt, dass Alkohol – zumindest langfristig – einen negativen Einfluss auf die Fähigkeit zur Fettverbrennung in den Mytochondrien hat. Als weiterer Faktor wäre da noch der reine Brennwert des Alkohols, der natürlich vom zu deckenden Bedarf aus anderen Quellen abgeht.
sehe ich das eher als eine Grundsatzentscheidung was die Ernährung betrifft, was ich meine ist zukünftig das Frühstück ganz wegzulassen und 18/6 nicht als zeitlich beschränkte Diät zu sehen. Sonst hat man ggfs. die Kilos wieder drauf. Was ich persönlich noch mache bzw. merke wie die Kilos purzeln ist SPRORT, und am besten kurz bevor die Essensphase wieder beginnt. 10-20Minuten genügen schon um den Stoffwechsel anzuregen und Fett zu verbrennen.
Übrigens: Der Gewichtsanstieg nach dem Essenstag ist mit ziemlicher Sicherheit nicht durch die Einlagerung von Fett begründet, bzw. dies nur zu einem verschwindend kleinen Teil. Gerade, wenn du die übrige Woche insgesamt eher wenig Kalorien zu dir nimmst und obendrein auch noch Kohlenhydrate reduzierst, sind deine Glykogenspeicher in der Muskulatur nach 6 Tagen wahrscheinlich ziemlich niedrig. Isst du dann einen Tag normal und viele Kohlenhydrate, werden diese Speicher in den Muskeln wieder gefüllt. Dieser Vorgang geht zwingend auch mit einer Wassereinlagerung einher. Diesen Effekt nennt man in der Biologie osmotischen Sog. Entsprechend dürfte der aller größte Teil dieser Gewichtszunahme Wasser sein. Leeren sich die Glykogenspeicher im Laufe der Woche wieder, sinkt auch der Wassergehalt in der Muskulatur und dein Gewicht entsprechend mit.
Auch ich möchte mich bedanken und ein dickes Lob aussprechen für das sehr wertvolle und informative Buch zum Thema Kurzzeitfasten! Gestern war mein Start (somit “ in ein neues Leben“) und ich bin gespannt und voller Vorfreude und Motivation, ob ich diese spezielle Art der Ernährungsumstellung nun bald zu meinen Gewohnheit zählen darf. Über Resultate kann ich daher erst in einiger Zeit berichten. Eine Frage aber die ich noch zu Beginn stellen möchte wäre: Darf man in den Fastenzeiten auch Früchtetees trinken? Oder beschränkt sich der Genuss von Tee lediglich auf Schwarz-/Weiß- und Kräutertees? Ich meinte einst gehört zu haben, dass auch Früchtetees Fruchtzucker enthalten und dies den natürlichen Fettverbrennungsprozess stoppen würde. Im Voraus Danke ich für eine Antwort!
Süßstoffe werden zum Zweck der Kalorienreduktion seit mehr als 50 Jahren in Lebensmitteln und Getränken eingesetzt. "Es steht heute außer Zweifel, dass kalorienfreie Süßungsmittel ein nützliches Werkzeug beim Abnehmen und Gewichthalten sind. Trotzdem ist kaum ein anderer Lebensmittelzusatzstoff so umstritten. Deshalb wird ihre Sicherheit von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit laufend auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit hin überprüft," betont Univ. Prof. Jürgen König, Leiter des Departments für Ernährungswissenschaften der Universität Wien. „Die Studie zeigt, dass Konsumenten auch weiterhin zu süßstoffgesüßten Getränken greifen können, da diese den Diäterfolg nicht unterminieren. Es wird jedoch spannend zu beobachten, zu welchen Ergebnissen follow-up-Studien in dieser Fragestellung kommen".
Es gibt ein bestimmtes Muster: Je besser der Zustand der Person vor Beginn des Fastens, desto einfacher ist die nachfolgende Prozess, und je weniger er Kilogramm verlieren. Tatsache ist, dass ein gesunder Körper bewegt sich schnell an die interne Stromversorgung und sparsamen Verbrauch von notwendigen Substanzen. Andernfalls, wenn Sie irgendwelche Krankheiten haben, zusätzliche Energie und Ressourcen aufgewendet Sanierung.

Im Artikel kann ich nichts sehen, was sich als nicht umsetzbar erweisen würde. Was genau meinen Sie? Was genau sind Ihre bedenken? Jeder kann bei seiner Ernährung darauf achten keinen oder kaum raffinierten Zucker zu sich zu nehmen. Darüber hinaus kann man auch auf Weizenmehl verzichten. Sport lässt sich auf die eine oder andere Art auch bewältigen. Von daher. Wo ist das Problem?
Du hast schon recht: bei jemandem, der gut auf das Kurzzeitfasten anspricht, ist eine uneingeschränkte Ernährung, wie du sie beschreibst, in den Fastenphasen problemlos drin. Ich hatte sogar das Glück, mich in dieser Zeit wirklich vollstopfen zu können und trotzdem langsam aber sicher Gewicht zu verlieren. Es gibt natürlich auch Menschen, bei denen das Kurzzeitfasten schlechter oder sogar überhaupt nicht wirkt. Auf Basis deiner Schilderung würde ich das aber in deinem Fall noch nicht annehmen. Denn auch bei mir war es so, dass ich in den ersten beiden Wochen keinen wirklichen Effekt gesehen habe. Dieser kam erst, als ich die ersten Wochenenden mit 18 und 24 Stunden eingebaut habe. Später habe ich diese langen Zyklen dann wieder stark eingeschränkt, aber trotzdem weiterhin sehr gut abgenommen.
Dinner Cancelling ist in der Tat auch eine Form des Kurzzeitfastens. Zumindest dann, wenn man ab dem Nachmittag wirklich auf jede Form der Kalorienzufuhr verzichtet und das für mindestens 16 Stunden. Ob man eher das Frühstück oder das Abendessen auslässt, ist in erster Linie Geschmackssache. Aus einer theoretischen Betrachtung heraus ließen sich für beide Varianten Vor- und Nachteile herleiten. Vergleichende Studien scheint es leider bislang nicht zu geben. Da hilft es also nur, selbst auszuprobieren, was einem besser liegt und die größeren Erfolge bringt. Und zu guter Letzt muss die gewählte Variante ja vor allem auch in den eigenen Alltag passen.
Interessanterweise ist es bei mir nicht so, dass es sich optisch dramatisch bemerkbar macht ob ich 5 Kilo mehr oder weniger wiege – man sieht es mir bei meiner Größe und Statur nicht an, wahrscheinlich noch nicht mal auf Vorher-/Nachher Fotos. Im Prinzip wird einfach „die Haut etwas dicker“. Aber 10 Kilo sieht man schon, und irgendwo muss man ja mal die Notbremse ziehen.
Auch ein ganz herzliches Dankeschön für deine Empfehlungen im Verwandten- und Bekanntenkreis! Nur durch begeisterte Menschen wie dich, die mein Buch durch Mundpropaganda und positive Rezensionen unterstützen, konnte ich bisher überhaupt so viele Menschen erreichen – und täglich werden es mehr. Es ist wirklich großartig, dass allein dank dieser Art des ‚Marketings‘ auch ganz ohne Verlag und Werbung eine so große Leserschaft zu erreichen ist.
Soja als Milch oder in Pulverform ist angereichert mit wichtigen Aminosäuren, die den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflussen und laut Forschern der Universität Birmingham die Schlafqualität verbessern. Außerdem ist Soja verdauungsfördernd und blutfettsenkend. Sojamilch hat somit ideale Eigenschaften, um die Fettverbrennung in der Nacht und somit das Abnehmen im Schlaf zu verbessern.
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