Ich selbst möchte gerne 3-4 kg abnehmen und habe mich für die 18/6 Variante entschieden, am Samstag werde ich ab und zu die 16/8 Variante nehmen. Ich trainiere für den Berlin Marathon im September: 3 Läufe in der Woche und 1x Muskel-/Fitnesstraining unter Anleitung eines Trainers. Meine Ernährung besteht hauptsächlich aus Gemüse, Obst (wobei ich das gerade versuche, dass zu reduzieren), Eiweissshake mit Kokoswasser, Soja- oder Hafermilch. Am Abend nach Möglichkeit keine Kohlenhydrate. Es gibt aber auch mal Kekse, Schokolade und Eis. Aber nicht jeden Tag.
Da sich der Stoffwechsel von Mensch und Maus sehr ähnlich sind, kann man vermuten, dass das Fasten bei uns Menschen vergleichbare Effekte auslöst wie bei den Versuchstieren. Leider gibt es bisher keine großangelegten Studien mit Menschen zum Intervall-Fasten. Aus kleineren Interventionsstudien, bei denen verschiedene Formen des Intervall-Fastens vorgenommen wurden, kann man aber schließen, dass die Erkenntnisse tatsächlich auf Menschen übertragbar sind.
Bei mir hat es ein bisschen anders angefangen. Letzten Sonntag erzählte mir meine Mutter von einem neuen Prinzip abzunehmen, dem 10in2. Einen Tag essen, einen nicht. Im Schnitt also 36h Fasten. Klang für mich plausibel und so habe ich mich Montag morgen spontan dafür entschieden einen Versuch zu starten. Heute haben ich nun meinen 4ten (und wahrscheinlichen vorerst letzten) „Nuller“ und habe bisher alles ganz gut gemeistert. Mir fällt es nur Abends sehr schwer nichts zu essen, nicht mal einen Salat und ich denke, dass es deswegen nichts langfristiges für mich ist. Auch schon nach einer Woche.
Von daher würde ich mir an deiner Stelle keine großen Sorgen machen, wenn du durch den Essenstag pro Woche nur auf einen leicht negativen Saldo kommst. Es kommt doch vor allem darauf an, dass er auch langfristig negativ bleibt und dafür legst du mit diesem einen Tag eine wichtige Basis. Also iss an diesen Tagen ruhig sehr reichlich, um deinen Stoffwechsel möglichst aktiv zu halten. Selbst wenn es dann nur 200g pro Woche sind, die du unterm Strich verlierst, sind das in einem halben Jahr auch schon wieder 5 kg und in einem Jahr entsprechend 10. Das Kurzzeitfasten ist ganz sicher nicht die schnellste Methode abzunehmen, aber ich finde es macht auch psychologisch einen großen Unterschied, wenn man weiß, dass man sich höchst wahrscheinlich nie wieder Sorgen machen muss, dieses Gewicht wieder zuzunehmen. Das hat mich zumindest sehr viel geduldiger an die Sache herangehen lassen, als dies bei all meinen Diäten zuvor der Fall war.
Jeder hat seine eigenen Ziele, wenn es um Gesundheit und Wohlbefinden geht, und diese Ziele unterscheiden sich von Person zu Person. Wir verstehen, dass nicht jeder Körperfett verlieren will – und das ist mehr als in Ordnung. Doch manche möchten ihren Körper verändern – aus gesundheitlichen, ästhetischen Gründen, um besser beim Sport zu werden oder aus ganz anderen Gründen. Wir möchten den besten Rat geben, wie das sicher und effektiv geht. Für diesen Text hat BuzzFeed Life mit zwei Experten gesprochen: Dr. Holly Lofton, Vorsitzende des Medical Weight Management Program am Langone Medical Center der New Yorker Universität, und Dr. Florence Comite, eine Endokrinologin aus New York, die sich auf Präzisions-Medizin spezialisiert hat.
Diese Bewegung hat seriöse, traditionelle und naturheilkundliche Wurzeln. Sie dient nicht primär der Behandlung von Adipositas, stellt aber ein Potential dar: Das Fasten als positives Erlebnis und nicht als Selbstkasteiung könnte langfristig die Tendenz zu Übergewicht antagonisieren. Medizinische Supervision sowie Dokumentierung von Ergebnissen im Sinne einer Sicherheits- und Qualitätskontrolle sind aber erforderlich.

Die von dir erwähnten Teststäbchen haben das Problem, dass sie eine recht überschaubare Genauigkeit aufweisen und beispielsweise sehr stark darüber beeinflusst werden, ob du viel oder wenig getrunken hast. Idealerweise trinkst du in der Fastenphase sehr viel, was dann aber zu einem negativen Messergebnis führen kann. Da würde ich mir also keine großen Gedanken machen.
Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich, dass du deine Bedenken so offen und direkt adressierst. Mit diesen bist du sicher nicht alleine, so dass deine Frage bestimmt auch für andere Leser sehr spannend ist. Von daher finde ich das keineswegs provokant, sondern hilfreich. Vor allem, weil ich so die Möglichkeit habe, auf diese Sorgen einzugehen. Eine Antwort hättest du aber – wie alle Kommentatoren hier – so oder so von mir bekommen. 😉
Sporadisch längere Fastenzyklen können sicherlich nochmal einen gewissen Schub geben – sowohl beim Abnehmen, als auch für verschiedene gesundheitliche Prozesse. Wer bei beidem keine akuten Probleme hat, wird den zusätzlichen Aufwand vielleicht nicht unbedingt in Kauf nehmen, aber wer akute Gründe für solche längeren Fastenintervalle hat, dem kann das sicherlich helfen.

Zitrone und BCAA: Bei 14 bis 16 Stunden rate ich davon ab. Bei längeren Fastenzyklen durchaus eine Option. Stichwort „Entgiftung“: Um welche Gifte soll es denn genau gehen und wie werden diese durch Zitronensaft im Körper gebunden? Wurde diese Wirkung irgendwo belegt (z.B. durch erhöhte Konzentrationen dieser Gifte in Schweiß und Urin nach der Einnahme von Zitronensaft)? Meist sind solche „Entgiftungen“ esotherischer Blödsinn, der keinerlei überprüfbare Evidenz besitzt. Aber im Einzelfall lasse ich mich da natürlich immer gern eines besseren belehren. Zum Zuckergehalt von Zitronen, schau mal in Nährstofftabellen. Ein niedriger pH-Wert ist nicht gleichzusetzen mit zuckerfrei.
Ich mache 2 x die Woche PowerYoga, was mir zwar die Muskelmasse erhält und für extreme Beweglichkeit sorgt, aber Fettverbrennung ist da nicht viel. Meiner Meinung nach bräuchte ich noch ein Fettverbrennungsprogramm, leider fehlt mir aufgrund der beruflichen Situation hierfür die Zeit. Trotzdem habe ich mir für das neue Jahr genau dieses vorgenommen.
Dass ich mich so langsam der 30 Tage Marke nähere Was für merken, dass Fasten nicht nur Gewichtsverlust nach 30 Tagen ine Erfahrung mit Intermittierendem Fasten: 30 Tage lang habe ich mich ans 16 8er Protokoll gehalten Hier ist mein Erfahrungsbericht. Home / Forum / Fit & Gesund / Fasten möglicher Gewichtsverlust Irgendwie scheinen wir als gesunde Menschen zwischen 30 Moses soll zweimal für 40 Tage. Nach meinen drei 40 Tage Fasten : 16 Kg Gewichtsverlust Aber der Gewichtsverlust ist nicht meine einzige Motivation für ine 30 Tage Saft- Fasten nach. Diesmal für 14 tage Wie meine erfahrungen waren okönnt ihr hier lesen Warum guy durch fasten abnehmen kann fastenzeit Fasten ist die einfachste und gesündeste artwork, viele glauben immer noch, man müsse sterben, wenn man einige tage oder wochen nichts zu essen bekommt Gewichtsverlust Child Ursachen Fasten nach. Gewichtsverlust 40 Tage Fasten Warum ist es besser wasser ohne kohlensäure zu trinken ( diät und fastenratgebern steht meist guy solle viel trinken, am besten wasser ohne köhlensäure Warum Über mich gesund und schlank durch kurzzeitfasten Anni 29 Juli um 1147 Hallo daniel, ich finde, dein buch ist toll geschrieben Ich. Ich bedanke mich bei dir, Tonia, für die tolle Seite und der sehr wichtigen hilfreiche Informationen Wie lange soll man fasten 5 tage heilfasten gewichtsverlust.
Falls es da bei dir aber keine Einschränkungen gibt, würde ich langsam starten und dann – sofern erforderlich – langsam steigern. Entweder also mit 16/8 beginnen oder erst einmal mit 14 Stunden ‚üben‘. Wenn das schon reicht: prima, einfach so weitermachen. Wenn nicht, kannst du immer noch nach Belieben mit 18/6 oder 20/4 (beispielsweise an 2 Tagen pro Woche) zu experimentieren. Dabei sollte jede Variante für mindestens zwei Wochen getestet werden, damit sich halbwegs valide Rückschlüsse ziehen lassen.
Um zu wenig Kalorien würde ich mir an deiner Stelle erst einmal keine Sorgen machen. Achte eher auf eine hohe Qualität und Frische deiner Lebensmittel, damit eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen gesichert ist. Solltest du dann trotzdem das Gefühl haben, dass deine Energiebilanz zu negativ ausfällt und sich entsprechende Nebenwirkungen einstellen, ist es am einfachsten, hier und da mal einen Refeed-Tag einzulegen. Das bringt dir nämlich nochmal zusätzliche Flexibilität und du musst dich nicht täglich zwingen, noch ein paar Kalorien unterzubringen.
Das sind ja wirklich keine guten Nachrichten. Tut mir echt leid, dass es bei dir nicht so läuft, wie erhofft. Zunächst einmal zu deiner ganz allgemeinen Frage: Ja, es gibt natürlich auch Menschen, bei denen das Kurzzeitfasten gar nicht funktioniert. Das ist ein generelles Problem, das grundsätzlich bei jeder Diät-Methode vorkommen kann. Wir sind eben doch alle ein wenig unterschiedlich und was bei dem einen super funktioniert, wirkt bei einem anderen unter Umständen gar nicht. Gäbe es eine Methode, mit der jeder problemlos abnehmen könnte, hätten wir sicher nicht eine solche Vielzahl konkurrierender Konzepte.
auch von mir einen ganz herzlichen Dank für Dein tolles Buch und die Verdeutlichung des Konzepts KZF. Ich habe Dein Buch an einem Sonntag im August 2014 verschlungen und sofort am nächsten Tag gestartet. Seit diesem Zeitpunkt faste ich ohne Ausnahme jeden Tag. Ich habe angefangen mit 18/6 und aufgrund des eher sehr schleppenden Gewichtverlustes auf 20/4 erhöht. Damit konnte ich die besten Erfolge erzielen, wenngleich mir die Zeitspanne immer 1 Stunde zu viel war! 🙂
Lofton sagt, dass laut Studien Menschen auf Low-Fat-Diäten nicht so leicht verlieren wie die, die mehr Fett essen. Sie sagt, der Grund sei, dass Low-Fat-Diäten schwer einzuhalten sind, da Fett uns das Gefühl gibt, satt zu sein. Fett hat mehr Kalorien pro Gramm als Protein und Kohlenhydrate (neun Kalorien pro Gramm bei Fett, während Protein und Kohlenhydrate nur vier Kalorien pro Gramm haben). Diese Kaloriendichte sorgt dafür, dass Essen mit Fett mehr zufriedenstellt.
danke für dieses Buch. Ich habe es verschlungen und hatte von Anfang an mit 16/8 bzw. 17/7 keinerlei Probleme. Bin jetzt seit drei Monaten dabei und vermisse das Frühstück überhaupt nicht. Zum Zielgewicht fehlen mir noch gut 7 Kg, das sehe ich aber sehr gelassen und habe den festen Glauben, das bis spätestens Ende des ersten Quartals 2019 zu realisieren.
schaffe ich es ncht auf die Proteinzufuhr zu kommen, ohne viel Bohnen und Fleisch zu essen, die dann wieder die Purine hochjagen und zu Gicht führen. Leidlich das ganze Thema manchmal, denn dann machen einem noch die Waagen einen Strich durch die Rechnung: zwei Waagen, zwei Kilo Differenz und je mehr ich diese durch den Raum schiebe umso mehr kommen differenzen auch innerhalb der gleichen Waage zustande. Wie soll ich dann wissen, ob ich evtl doch ein wenig mehr kcal essen darf oder eher doch reduzieren muss? Und die Waagen sind vom letzten Test der Stiftung Warentest.
hier das Update zu meiner Email vom 25.03.: ich achte darauf jeden Tag min. 2 Liter (während der Fastenzeit natürlich nur Wasser) zu trinken aber sonst hat sich leider nichts verändert. Ich weiß nicht was ich falsch mache. Ich versuche jedes Wochenende 20-24 Std. zu fasten (unter der Woche 16-18 Std.) und habe dabei letztes Wochenende festgestellt das ich (obwohl ich an dem Tag noch nichts gegessen und nur Wasser getrunken habe) fast 1kg zugenommen habe. Und dann drei Tage gebraucht um wieder auf das ursprüngliche Gewicht zu kommen. Ich achte darauf am Tag nicht mehr als 1500kcal zu mir zu nehmen und habe eine App in der ich alles was ich esse und trinke eintrage. An die Fastenzeiten habe ich mich gut gewöhnt und werde diese auch so weiter fortführen aber kann es sein, dass es Menschen gibt bei denen das Fasten keine Gewichtsveränderung bringt?
von mir auch erstmal ein großes Lob an dich für dein Buch. Ich hatte es mir im Februar gekauft weil mich der Titel und die Bewertungen neugierig gemacht haben. Es ist echt sehr gut und lustig geschrieben. Seit Anfang Februar war ich bei der 16/8 Variante konnte dann aber, wegen Urlaub mit der Familie, für 10 Tage nicht jeden Tag die Zeiten einhalten. Seit dem 5.03. bin ich nun wieder voll dabei und schaffe an einigen Tagen auch die 18:6 und am Wochenende auch die 20:4 Variante. Ich hätte es nie gedacht aber am Wochenende habe ich sogar die 24 Stunden ohne größeres Hungergefühl überstande. Nur meine Waage zeigt sich bisher völlig unbeeindruckt und ich frage mich woran das liegen kann. Ich habe meine Ernährung nicht verändert. Auch dieses Hungergefühl nach Süßem habe ich bei mir nicht feststellen können. Ich bin 168cm groß bei einem Gewicht von 67kg. Überschüssiges Fett ist also genug vorhanden. Ich gehe zweimal die Woche reiten sonst habe ich für Sport kaum Zeit. Das einzuge das mir einfällt ist das ich am Tag nur 1-1,5 Liter trinke und auch dann erst nach den Fastenzeiten da ich weder Wasser noch Tee gerne trinke und es dann auch gerne morgens vergesse mir etwas zu holen wenn ich auf der Arbeit bin. Bei den 24 Stunden habe ich etwa einen halben Liter Wasser und dann Abends nochmal 0,7 Liter Eistee getrunken. Könnte es daran liegen? Ich habe schon immer so wenig getrunken sogar eher noch weniger.
Beim klassischen Fasten verzichtet man über eine oder mehrere Wochen auf feste Nahrung und nimmt dadurch auch ab. Danach isst man wieder normal und hat das Ausgangsgewicht meist schnell wieder erreicht. Deshalb wurde Fasten bislang nicht zum Abnehmen empfohlen. Inzwischen gibt es neue Erkenntnisse: Wer abnehmen möchte, sollte die Zahl der Mahlzeiten reduzieren und zwischen ihnen längere Pausen machen. Zeiten, in denen man normal isst, wechseln sich ab mit Zeiten, in denen man nichts oder fast nichts isst, also fastet. Wobei die Phasen ohne Essen deutlich kürzer sind als beim klassischen Fasten, zum Beispiel eben nur einen Tag.
Das methodisch richtig durchgeführte Fasten ist äußerst risikoarm und führt zur Verbesserung der Gesundheit. Im Rahmen von Studien zur Fastentherapie, die zur Behandlung von Rheumaerkrankungen erfolgreich durchgeführt wurden, konnte gezeigt werden, dass die Parameter des Ernährungsstatus im Normbereich blieben (Haugen et al. 1993; Müller et al. 2001).
Jetzt hatte ich mich vor 2 Wochen im benannten anderen Forum vom Kurzzeitfasten anstecken lassen. Mein Glück hier war, dass ich schon Hilfestellungen bekommen hatte, bevor ich heute dein Buch „verschlungen“ hatte. Bereits jetzt sind schon die ersten Erfolge vorhanden. Mein Essensfenster bewegt sich zwischen 12 und 18 Uhr +- 1 Stunde. Das heißt, ich faste zwischen 16 und 18 Stunden. Zum Glück wusste ich da noch nichts vom langsamen Einstieg. Aber ehrlich gesagt, es fällt mir jetzt auch nicht allzu schwer. Meistens jedenfalls. Gleich am ersten Wochenende hatten wir hier ein Kindergeburtstag, was sich mit lediglich 13 Stunden fasten bemerkbar machte (und trotzdem ein Minus im Gewicht bescherte) und diese Woche war es mir einmal am Morgen zu schlecht vor lauter Hunger. Insgesamt läuft es im großen und ganzen super. Bis auf dieses eine mal nie richtig übel und kaum Kopfschmerzen oder Schwindel (könnte auch Wetterbedingt sein). Mittags habe ich zwar enormen Hunger und freue mich daher sehr auf das Essen, kann aber schon ein Gewichtsverlust von knapp über 2 kg verbuchen.

Achja: Eine Frage quält mich doch noch. Die Seite „Die richtige Kalorienmenge beim Kurzzeitfasten“ habe ich mir schon durchgelesen. Doch frage ich mich: Wenn ich 24-Stundenfasten mache, welcher Grundumsatz ist dann gemeint? Also sollte ich soviel essen, wie ich für die 24 Stunden zwischen der Fastenezeit brauche? Oder für 48 Stunden? Also für die 24 Stunden Fastenzeit mit? Oder dazwischen?
Beim Fasten nach Dr. Buchinger/Dr. Lützner werden Fruchtsäfte und Gemüsebrühen verabreicht. Diese Nahrungsmittel liefern Vitamine, Mineralstoffe und etwas Kohlenhydrate, die zur Fettverbrennung benötigt werden. Durch die schnelle Umstellung auf den Energiestoffwechsel II verspürt man keinen Hunger. Fasten ist keine Diät, bei der man sich ständig mit dem Hungergefühl herumplagen muss oder sich über lange Zeit nur einseitig ernährt. So gesehen, ist Fasten unglaublich modern: es motiviert und ist schnell – radikal – schmerzlos – erfolgreich. Der schnelle Erfolg macht dem Übergewichtigen Mut. Binnen weniger Tage fallen die Kilos – das motiviert zum Durchhalten. Dass die Gewichtskurve abwärts nach einigen Tagen mal zum Stillstand kommen kann, ist normal, danach geht es aber weiter bergab.
Das mit den Kopfschmerzen ist in der Tat ein sehr interessanter Aspekt, der nicht nur in Studien, sondern auch in vielen Erfahrungsberichten beschrieben wird. Da meine Frau früher auch immer mal wieder mit starker Migräne zu kämpfen hatte, habe ich gerade mal bei ihr nachgefragt: Tatsächlich hatte sie seit ihrem Beginn mit dem Kurzzeitfasten (immerhin zwei Jahre her) fast keine Migräne-Attacken mehr und wenn, dann nur deutlich abgeschwächt. Auch normale Kopfschmerzen treten laut ihrer Aussage nur noch etwa halb so oft und weniger stark auf. Da bin ich also mal sehr gespannt, wie deine Erfahrungen ausfallen.

Das sind ja wirklich keine guten Nachrichten. Tut mir echt leid, dass es bei dir nicht so läuft, wie erhofft. Zunächst einmal zu deiner ganz allgemeinen Frage: Ja, es gibt natürlich auch Menschen, bei denen das Kurzzeitfasten gar nicht funktioniert. Das ist ein generelles Problem, das grundsätzlich bei jeder Diät-Methode vorkommen kann. Wir sind eben doch alle ein wenig unterschiedlich und was bei dem einen super funktioniert, wirkt bei einem anderen unter Umständen gar nicht. Gäbe es eine Methode, mit der jeder problemlos abnehmen könnte, hätten wir sicher nicht eine solche Vielzahl konkurrierender Konzepte.
Nach dem fasten steigt sehr häufig die Wertschätzung für den eigenen Körper und das Wunderwerk Organismus. Wer sich selbst mehr Wertschätzung entgegen bringt, der wird auch darauf achten, welchen Wert die Nahrung hat, die dem eigenen Körper zugeführt wird. Dabei wird eine Rolle spielen, welche Wertschätzung man den Pflanzen und Tieren gegenüber bringt, die Grundlage unserer Nahrung sind, aber auch den Menschen, die Sie uns anbauen, ernten, schlachten, verkaufen oder zubereiten
Süßstoffe sind seit jeher ein kontrovers diskutiertes Thema und müssen sich vielen Kritikern stellen. Außer Zweifel steht jedoch, dass Aspartam & Co aufgrund der Kalorienersparnis beim Gewichtsmanagement helfen können. Darauf deuten nun auch die Ergebnisse einer jüngst in der Fachzeitschrift Obesity publizierten Studie hin. Diese verglich den Einfluss verschiedener Getränke auf die Gewichtsreduktion und das Hungergefühl während eines Abnehmprogramms. Fazit: Abnehmwillige scheinen ein weniger stark ausgeprägtes subjektives Hungergefühl zu haben und können sogar mehr Gewicht abnehmen, wenn sie mit Süßstoff gesüßte Getränke anstelle von Wasser trinken.
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