danke für dein wirklich sehr lesenswertes Buch und dein Engagement hier im Blog. Ich bin seit dem 3. Jan. dabei und komme gut mit der Methode des 18 – 20 Std. Fastens zurecht. Hinzu kommt, dass ich mich von einer vormals fleischarmen Ernährung zu einer fast veganen ausgewogenen Ernährung entschieden habe und dies nicht nur aus Gesundheitsgründen sondern auch aus ethischen Überlegungen.
Die Fastenzeiten helfen mir, mein derzeitiges Gewicht über das Jahr zu halten – während dem Fasten nehme ich ab, anschließend über ein paar Monate wieder zu, dann faste ich wieder. Ich bin 53 Jahre alt und wiege an der Obergrenze 65 kg – nach dem Fasten immer ca. 60 kg – darunter komme ich irgendwie nie, egal wie lange ich die Fastenzeit verlängere.
Du hast schon recht: bei jemandem, der gut auf das Kurzzeitfasten anspricht, ist eine uneingeschränkte Ernährung, wie du sie beschreibst, in den Fastenphasen problemlos drin. Ich hatte sogar das Glück, mich in dieser Zeit wirklich vollstopfen zu können und trotzdem langsam aber sicher Gewicht zu verlieren. Es gibt natürlich auch Menschen, bei denen das Kurzzeitfasten schlechter oder sogar überhaupt nicht wirkt. Auf Basis deiner Schilderung würde ich das aber in deinem Fall noch nicht annehmen. Denn auch bei mir war es so, dass ich in den ersten beiden Wochen keinen wirklichen Effekt gesehen habe. Dieser kam erst, als ich die ersten Wochenenden mit 18 und 24 Stunden eingebaut habe. Später habe ich diese langen Zyklen dann wieder stark eingeschränkt, aber trotzdem weiterhin sehr gut abgenommen.
Grundsätzlich hast du recht, dass du nach 18 Stunden des Fastens in der Ketose, also einem Zustand der Energiebereitstellung vornehmlich aus Fettsäuren, sein solltest. Bei den meisten Menschen sind die körpereigenen Kohlenhydratspeicher etwa nach 10 bis 12 Stunden erschöpft. Allerdings läuft die Fettverbrennung auch in dieser Zeit schon mit und stellt einen Teil der vom Körper benötigten Energie zur Verfügung. Von daher werden auch im Nicht-Fastenzustand bereits Ketonkörper ausgeschieden.
Übergewicht - ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Ja, jeder will eine attraktive Optik. Allerdings kann ein paar Extra-Kilos, die mit jedem Monat wird es mehr und mehr nicht nur zu Übergewicht, sondern auch auf eine Reihe von anderen Krankheiten: Bluthochdruck, Leberfunktionsstörungen, "Störung" mit dem Herzen. Die Ursachen dieser Probleme sind anders: es ist eine genetische Veranlagung und hormonelle Versagen im Körper und erhöht Verlangen nach Essen als Folge der Leiden ein Stress oder Trauma. Aber das Ergebnis ist immer dasselbe - eine stetige Gewichtszunahme.

Am Anfang funktioniert das Abnehmen ganz leicht. Oft zeigt die Waage schon nach wenigen Tagen ein oder zwei Kilo weniger an. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn sich danach kaum noch etwas tut. Was viele nicht wissen: Der Körper verbraucht beim Abnehmen zunächst die Kohlenhydratvorräte aus Leber und Muskeln. Dabei geht auch Wasser verloren, das Gewicht verringert sich. Wer nicht gleichzeitig Sport treibt, baut zudem Muskeleiweiß ab. Das Fett hingegen sitzt hartnäckiger auf den Hüften. Jedes Kilo hat einen Brennwert von etwa 7000 Kilokalorien. Da eine Frau nur 2000 bis 2500 Kilokalorien am Tag verbraucht, ein Mann etwa 2500 bis 3000 Kilokalorien, würde man selbst bei einer Nulldiät mindestens drei Tage brauchen, um ein Kilo Fett zu verbrennen.
Ein Glas Milch vor dem Zubettgehen verbessert den Schlaf. Das liegt vor allem an der hohen Dosis Kalzium und den Aminosäuren die mit der Milch aufgenommen werden, erklärt Murphy. Die Milch sorgt somit für einen schnelleren Stoffwechsel und einen einfacheren Gewichtsverlust. Ein weiterer Vorteil: Das in der Milch enthaltene Kasein hilft dem Muskelaufbau. Übrigens ist es völlig egal, ob die Milch warm oder kalt getrunken wird.
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