Sofern du sonst keine derartigen Probleme hast, könnte ich mir vorstellen, dass es einfach an der grundsätzlichen Umstellung bei der Nahrungsaufnahme liegt. Da reagiert ja jeder ein wenig anders drauf. Abführmittel eignen sich leider nicht so besonders, um diese Phase (hoffen wir mal, dass es wirklich nur eine solche ist) dauerhaft zu überbrücken, da sie den Darm noch träger machen können. Dadurch kann es dann sein, dass du dich von Verstopfung zu Verstopfung hangelst. Von daher würde ich es mal damit versuchen, zumindest für zwei Wochen die Ernährung so umzustellen, dass eine erneute Verstopfung zumindest sehr unwahrscheinlich wird. Also viel Gemüse (ruhig roh oder nur leicht gekocht) und Hülsenfrüchte, dafür wenig verarbeitete Lebensmittel und einfache Kohlenhydrate. Eventuell zusätzliche Ballaststoffe in Form von Weizenkleie oder Flohsamen. Auch Leinsamen funktionieren recht gut.
Wenn du es zunächst entspannt angehen lassen möchtest, versuche es ruhig erst einmal mit einem 24-Stunden Zyklus pro Woche und ansonsten ganz normalem Essen. Wenn das nicht ausreicht, kannst du ja, wie von dir vorgeschlagen, einen zweiten Fastentag hinzufügen oder den Einen mit einem 16/8-Programm an den übrigen Tagen kombinieren. Letzteres wäre auch meine persönliche Empfehlung. Das ist aber natürlich Geschmackssache und wenn du gut mit Freitags und Montags Komplettverzicht und an den übrigen Tagen normal essen zurecht kommst, dann solltest du genau das auch tun. 🙂
Intermittierendes Fasten funktioniert auf zwei Arten. Bei der bekanntesten Methode wird jeden Tag eine Fastenperiode eingelegt. Diese Form des Fastens fällt Einsteigern meistens leichter, da man nicht komplett auf Essen verzichten muss. Fortgeschrittene können einen oder mehrere ganze Fastentage pro Woche einlegen, an denen sie komplett auf Nahrung verzichten und ausschließlich Flüssigkeit zu sich nehmen. Beide Methoden erläutern wir im Folgenden.
Meine zweite Frage bezieht sich aus die Fastenzeit. Da ich unregelmäßige Essenszeiten habe variiert mein Zyklus von 16-20 Fastenstunden, was im Grunde ja nicht schlimm ist, aber manchmal lässt sich nicht verhindern, dass ich 1-2mal die Woche keine (mindestens) 16 Fastenstunden schaffe. Ist das sehr schlimm? Muss ich versuchen meinen Lebensrhythmus etwas anpassen und wirklich darauf achten genau diese Fastenzeit einzuhalten?
Obwohl zwar ein geringer Körperfettanteil oft ein Indiz für ein aktives Leben und bewusste Ernährung ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Menschen mit geringem Körperfettanteil auch immer gesund leben. Auch eine Mangelernährung, Drogen oder Krankheit können äußerst ungesunde Ursachen für einen geringer Körperfettanteil sein. Wer gesund leben und einen definierten Körper mit geringem Körperfettanteil haben möchte, der muss auf eine ausgewogene Ernährung achten, die einem auch beim Abnehmen die Nährstoffe liefert, die es braucht, um fit und leistungsfähig zu sein.
Wenn du abnehmen möchtest, solltest du also schauen, dass deine Zufuhr in etwa deinem Bedarf entspricht oder leicht darunter liegt. Die Fastenzyklen unterstützen dabei in der Regel sehr effektiv die Abnahme, so dass du leichter und stärker abnimmst, als dies bei gleicher Nahrung ohne zeitliche Einschränkung der Fall wäre. Die Tatsache, dass du am Anfang sehr schnell abgenommen hast und seitdem stagnierst, könnte auch dafür sprechen, dass du zu wenig Energie zu dir nimmmst. Schaue dir dazu auch mal folgenden Beitrag von mir an: http://www.kurzzeitfasten.de/richtige-kalorienmenge-beim-kurzzeitfasten/
In deinem Fall könnte ich mir aber auch noch vorstellen, dass du aktuell einfach deutlich zu wenig isst. Du schreibst ja, dass du am Tag maximal 1.500 kcal zu dir nimmst und ich gehe mal davon aus, dass du häufig sogar darunter bleibst. Dadurch, dass du zusätzlich noch Fastentage von bis zu 24 Stunden einschiebst (was ja eigentlich eine gute Sache ist), verstärkst du dein allgemeines Energiedefizit wahrscheinlich noch.
Danke fuer die interessante Rückmeldung. Wir praktizieren das nun 6 wochen mit knapp 2 kg Erfolg. Der vormittag besteht aus Milchkaffee und Obst (Banane oder Apfel oder 2 mandarinen). Mittags gibt es Gemüsesuppe – Blumenkohl, Paprika, Zucchini, Kohlrabi in etwas Gemüsebrühe gegart und mit passierten Tomaten etwas angedickt. Schmeckt super und sättigt für eine Weile. Am Nachmittag ein fettarmer Joghurt und am Abend etwas Salat (Gurke, Tomate, Paprika) mit Dressing aus etwas Joghurt mit Kräutern, Pfeffer, Salz, Senf und einem halben geriebenen Apfel. Das wars. Macht zusammen ca. 500 cal. Leider können wir nicht experimentieren, weil wir das Ganze Montags und donnerstags in der Firma praktizieren und wir uns mit der Zubereitung abwechseln 😉 Supersystem, wenn man ohne zu essen nicht über den tag kommt.

Ich habe meine Ernährung nun seit einer Woche auf 16/8 umgestellt und es klappte sehr gut. Ich esse mittags und abends reichlich und satt – meistens – warme Mahlzeiten, wobei ich sehr konsequent gesund vollwertig gegessen und Zucker/einfache Kohlenhydrate gemieden habe. Ich vermeide zusätzlich, zwischen den Mahlzeiten zu essen oder Kalorienhaltiges zu trinken. Das Zwischen-den-Mahlzeiten-essen hatte ich mir schon bei Schlank im Schlaf abgewöhnt. Das ist für mich eines der Erfolgsgeheimnisse gewesen.
„Süßstoffgesüßte Getränke können ein Teil einer effektiven Gewichtsreduktion sein und dabei erfreuliche Abwechslung in den Trinkalltag bringen," sagt Marlies Gruber, wissenschaftliche Leiterin des forum. ernährung heute. Kritische Stimmen hatten in der Vergangenheit immer wieder vermutet, dass der Appetit auf Süßes durch süße Getränke gesteigert und dadurch eher zu Süßigkeiten bzw. energiereichen Snacks gegriffen würde. In der vorliegenden Studie wird das aufgrund der deutlichen Gewichtsabnahme in der Light-Getränke-Gruppe ausgeschlossen.  „Warum es mit süßstoffgesüßten Getränken sogar zu einem ausgeprägteren Gewichtsverlust als mit Wasser kommen kann - welcher Mechanismus also im Detail dahinter steckt - ist bis dato nicht geklärt. Interessant werden daher auch die Ergebnisse zur Gewichtsstabilisierung nach einem Jahr sein," so Gruber.

Vielen Dank für deine Antwort, die mir wirklich weiter hilft! Ich denke ich bin mal wieder übers Ziel hinaus geschossen und wollte alles ganz genau planen. Am Ende hätte ich den Plan wahrscheinlich nicht exakt halten können, was dann wieder zu Frust geführt hätte. Stattdessen nehme ich jetzt die Erkenntnis mit: Hauptsache ich halte mindestens 16 Stunden Fastenzeit ein, verlängern kann ich spontan nach Belieben, und Hauptsache höchstens 8 Stunden nach dem ersten Bissen ist auch wieder Schluss mit Essen. Das habe ich auch die vergangene Woche ohne Mühe durchgehalten.
Am Ende der Studie zeigten alle Teilnehmer eine Verbesserung der Insulinsensitivität und des Blutdrucks. Jedoch konnten keine Verbesserungen bei Cholesterinwerten oder in der Blutglukose beobachtet werden. Einige Teilnehmer berichteten von Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und erhöhtem Durst. Petersons Urteil ist dennoch klar: „Unsere Daten deuten darauf hin, dass, egal wann man isst, ein Nutzen daraus entsteht, solange man es nur in einem eingeschränktes Fenster tut“.
Ein paar Erklärungen dazu: Eine so radikale Diät muss nicht per se schlecht sein, führt aber in aller Regel nicht zu einem langfristigen Erfolg. Nichtmal, weil dadurch der Stoffwechsel beeinträchtigt wird – die meisten Studien können da keinen Effekt nachweisen – sondern weil es einerseits nicht lange durchgehalten wird und andererseits zu langfristigen Veränderungen bei Hormonen führen kann, die für die Regulierung des Hungergefühls verantwortlich sind. Hormone sind aber auch das richtige Stichwort: Die Idee, dass Schwangerschaftshormone schlank machen ist vollkommener quatsch. Erst recht, wenn diese in homöopathischer Form verabreicht werden. Zwei Methoden die für sich genommen nicht wirken, wirken auch in Kombination nicht. Mitunter werden bei dieser Diät sogar echte Schwangerschaftshormone gespritzt. Das ist allerdings in Deutschland nicht zugelassen und wäre auch hochgradig riskant. So ist es immerhin ’nur‘ sau teuer und nutzlos. Bei nur 500kcal würde man immer massiv abnehmen. Ganz egal, ob man das mit teuren Shakes, Tabletten und Pulvern oder mit etwas Hähnchen und Gemüse tut. Ersteres hilft nur dabei, dass der Geldbeutel gleich mit abnimmt. 😉
Soja als Milch oder in Pulverform ist angereichert mit wichtigen Aminosäuren, die den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflussen und laut Forschern der Universität Birmingham die Schlafqualität verbessern. Außerdem ist Soja verdauungsfördernd und blutfettsenkend. Sojamilch hat somit ideale Eigenschaften, um die Fettverbrennung in der Nacht und somit das Abnehmen im Schlaf zu verbessern.
×