Nun habe auch ich eine Frage. Ich fast seit drei Wochen. In den ersten zwei Wochen Vollfasten bzw. Heilfasten. Seit einer Woche passiert es mir fast jeden Abend dass ich eine Kleinigkeit esse. Ein paar Löffel Honig oder ein paar trockene Cornflakes oder ich schmecke das Essen ab (muss für meinen Sohn kochen!). Auch Joghurt habe ich schon gegessen oder ein wenig Sojamilch getrunken. Habe ich mir damit das Fasten kaputt gemacht? Was ist mit meinem Stoffwechsel? Oder ist es trotzen noch eine Art Fasten. Ich bin ganz unglücklich darüber. Aber oft konnte ich vor Hunger nicht einschlafen.
Süßstoffe werden zum Zweck der Kalorienreduktion seit mehr als 50 Jahren in Lebensmitteln und Getränken eingesetzt. "Es steht heute außer Zweifel, dass kalorienfreie Süßungsmittel ein nützliches Werkzeug beim Abnehmen und Gewichthalten sind. Trotzdem ist kaum ein anderer Lebensmittelzusatzstoff so umstritten. Deshalb wird ihre Sicherheit von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit laufend auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit hin überprüft," betont Univ. Prof. Jürgen König, Leiter des Departments für Ernährungswissenschaften der Universität Wien. „Die Studie zeigt, dass Konsumenten auch weiterhin zu süßstoffgesüßten Getränken greifen können, da diese den Diäterfolg nicht unterminieren. Es wird jedoch spannend zu beobachten, zu welchen Ergebnissen follow-up-Studien in dieser Fragestellung kommen".

Ich glaube, bei deiner Frage gibt es mehrere Faktoren, die eine Rolle spielen. Zum einen natürlich der erwähnte Gehalt an Kohlenhydraten im Getränk. Der ist bei Whisky in der Tat überschaubar. Hinzu kommt aber der Effekt, dass Alkohol – zumindest langfristig – einen negativen Einfluss auf die Fähigkeit zur Fettverbrennung in den Mytochondrien hat. Als weiterer Faktor wäre da noch der reine Brennwert des Alkohols, der natürlich vom zu deckenden Bedarf aus anderen Quellen abgeht.
Ich hätte jetzt aber noch einige Fragen zu den positiven gesundheitlichen Wirkungen. Ich leide seit Jahren an chronischem Nierenversagen mit eingeschränkter Nierenfunktion sodass ich eine eiweißarme Diät einhalten muss (entspricht 0,8 g/kg Körpergewicht). Da aufgrund der Eiweißeinschränkung meine Ernährung neben Gemüse und Obst hauptsächlich aus Kohlehydraten und Fett besteht, habe ich in den letzten Jahren einige Kilos zugenommen, die auch gerne wieder loswerden würde.
grundsätzlich darfst du das. Der Energiegehalt solcher Supplemente ist im Normalfall so gering, dass es keine Auswirkung auf deinen Fastenzyklus hat. Da aber einige Vitamine fettlöslich sind und ohne Fett nur sehr schlecht aufgenommen werden, würde ich solche Supplemente immer in der Essenszeit einnehmen. Grundsätzlich rate ich dir, gründlich abzuwägen, welche Vitamine als Nahrungsergänzung Sinn machen. Multivitamin-Präparate würde ich gar nicht nehmen. Auch Vitamine, die nicht einen einzelnen Stoff, sondern ganze Stoffgruppen beinhalten (z.B. Vitamin E oder B-Vitamine), sind als Tabletten sehr heikel. Denn im Gegensatz zur natürlichen Aufnahme, bei der eine Mischung aller Stoffe aus der Gruppe verzehrt wird, wählen die Hersteller solcher Mittel oft nur einen einzigen, besonders gut zu synthetisierenden Stoff und dosieren diesen entsprechend hoch. Vermutlich ist das der Grund dafür, dass in Studien teils abenteuerliche Ergebnisse zustande kommen, wie eine stark erhöhte Krebsrate, bei der Gabe von Vitaminen, von denen man eigentlich dachte, sie würden Krebs verhindern.
Dein Ziel bis Ende Februar 7 kg abzunehmen ist recht ambitioniert, aber nicht gänzlich unrealistisch. Versuche nur, dich nicht zu sehr an diese Zahl zu klammern, sondern achte mehr darauf, welches Feedback dir dein Körper gibt und ob du das Gefühl hast, einen guten Kompromiss zwischen ausreichend Kalorien und Abnehmerfolgen zu erzielen. So erreichst du dein Ziel vielleicht einen Monat später, aber du kannst dir sicher sein, dass du es erreichst und auch hältst.
Ich habe mal kurz selbst nachgerechnet und bei deinen Eckdaten würde ich einen Tagesbedarf von gut 1.800 kcal annehmen – mit zusätzlichem Sport entsprechend etwas mehr. Falls du also bei errechneten(!) 1.200 kcal über einen längeren Zeitraum nicht abgenommen hast, dann muss beim ‚Input‘ irgendwas schiefgelaufen sein. Das passiert recht leicht, denn selbst mit FDDB oder ähnlichen Tools kommt es häufig vor, dass die tatsächliche Kalorienaufnahme deutlich vom errechneten Wert abweicht. Schon alleine, weil man eben nicht immer alles exakt abwiegt und die meisten Lebensmittel obendrein natürlichen Schwankungen beim Brennwert unterliegen.
Jetzt meine Frage: Ich trinke in der Früh gerne schwarzen Kaffee. Grünen Tee hab ich probiert, aber der Kaffee schmeckt mir einfach besser. Jetzt habe ich gelesen, dass Kaffee die Nebennieren stimuliert, diese dann Cortisol freisetzen, was wiederum zur Insulinproduktion führt, bzw erstmal den Blutzuckerspiegel steigen lässt. Hat da der Grüne Tee nicht auch die gleiche Wirkung? Was rätst Du mir? Ich trinke eh nur einen Kaffee am Morgen, das reicht mir schon aus.
Falls auf deinem Ernährungsplan nur Salatblätter und Eiweiß-Shakes stehen: Das ist der komplett falsche Weg zur Traumfigur! Der Körper gewöhnt sich an den Hungerzustand und verbrennt kein Fett mehr, weil er Reserven für schlechte Zeiten spart. Deshalb solltest du zu 80 Prozent gesund essen und zu 20 Prozent nach Herzenslust schlemmen. Eine mit Gemüse belegte Pizza, ein Burger mit Süßkartoffel-Pommes oder eine Kugel dunkles Schokoladeneis sind absolut ok! Zahlreiche Fitnessstars machen das genauso. Unter dem Hashtag #cheatday (dt. „Schummeltag“) findest du über zwei Millionen Mal kulinarische Inspiration.
Wasser ist wie eine Spülung und entfernt Speisereste und verdünnt die Säuren. Das Wasser sollte allerdings keine Kohlensäure enthalten. Da das direkte Zähneputzen nach dem Essen, vor allem bei säurehaltigen Speisen und Getränken, nicht empfohlen wird, hilft ein Schluck Wasser, mit dem man den Mund kräftig ausspülen kann. Foto: © iStock / gudrun_anna
Dass du in der Essenszeit keinen Appetit hast, ist nicht so ungewöhnlich. Es gibt viele Menschen, bei denen die Abfolge so aussieht: leichter Hunger, starker Hunger, gar kein Hunger (manchmal verbunden mit leichter Übelkeit). Das ist eine Gewöhnungssache und wenn du die gleichen Fastenzeiten noch ein paar Wochen einhältst, wird sich dein Körper darauf einstellen und „pünktlich“ zum Beginn des Essensfensters Hunger bekommen.

Ein entscheidender Aspekt des Kurzzeitfastens ist, dass es recht leicht als dauerhafte Ernährungsform umgesetzt werden kann. Wahlweise in ‚Vollzeit‘ oder sporadisch, um das erreichte Wunschgewicht zu halten. Dabei ist es, bei korrekter Durchführung, möglich, den Stoffwechsel auf dem Ausgangsniveau zu halten. Zumindest relativ zum Körpergewicht, denn ein Minus auf der Waage bedeutet immer auch einen leicht verringerten Energiebedarf. Bei radikalen Diäten fällt dieser Effekt allerdings deutlich stärker aus.
Vielen Dank für Ihren netten Kommentar und diesen spannenden Erfahrungsbericht. Es freut mich sehr zu lesen, dass Sie mit dem Kurzzeitfasten so gute Erfolge verzeichnen können und sich dabei ganz offensichtlich rundum wohl fühlen. Ihr Beispiel zeigt auch, dass selbst Menschen, die tendenziell Probleme haben Gewicht zu verlieren, bei entsprechendem Einsatz mit dem Kurzzeitfasten abnehmen können.

Tja, und dann passierte es. Doe tödliche Kombination aus Schmuddelwetter, nettem Beisammensein mit Freunden und öfter mal Fünfe gerade sein lassen – sprich, die obligatorischen Chips und Biere – sorgte dafür, dass ich innerhalb von wenigen Wochen mehrere Kilo zunahm. Und da half es auch nichts, dass ich jeden Monat mit dem Rad addiert einmal den Mount Everest erklomm – ich bekam davon zwar dicke, muskulöse Oberschenkel, aber das war’s dann auch schon.

Mein Problem ist, dass ich es in den Stunden, die ich essen darf nicht schaffe genug Kalorien zu mir zu nehmen zumindest nicht, wenn ich eiweißbetont und gemüsereich esse. Also würde ich das gerne mit einem Refeedtag ausgleichen, zumal ich mich heute, also am 6. Tag, auch etwas schlapp fühle (ist das ein Zeichen, dass ich heute mal mehr Kohlehydrate brauche?).
das ist natürlich eine heikle Frage, denn gerade in der Schwangerschaft würde ich empfehlen, Experimente und Risiken wo es geht zu vermeiden. Grundsätzlich sollte es kein Problem sein, auch in 16/8 Zyklen ausreichend Kalorien und Nährstoffe aufzunehmen, um dich und das wachsende Kind zu versorgen. Trotzdem würde ich diese Vorgehensweise unbedingt mal mit einem Arzt besprechen. Schließlich kann es gut sein, dass es doch Gründe gibt, die dagegen sprechen, die wir als medizinische Laien nicht sehen. Sofern er keine konkreten Gründe, sondern nur ein diffuses „da halte ich nichts von“ zu bieten hat, kannst du ja immer noch deine eigene Risikoabwägung treffen.
hallo herr roth auch von mir ein dickes lob für ihr buch . ich bin einfach nur begeistert und war doch am anfang nicht so überzeugt. ich mache die umstellung jetzt seit 3 wochen und bin erstaunt,das es bei mir wirkt. ich bin ja von haus aus ein abend esser und bin von anfang an bei der 20/4 variante und habe 2,4kg!!!!!!!!!! abgenommen ,obwohl ich gern viel esse und bei 175cm und 75kg schon im normalbereich gewesen bin. es ist für mich immer noch ein wunder,was ein wenig umstellung der ernährungsgewohnheiten für einen effekt haben . liebe grüße astrid

Die längeren Essenspausen beim Intervall-Fasten bewegen den Körper dazu, die Reserven zu mobilisieren: Das ist erst mal das Glykogen, das der Körper aus Kohlenhydraten aufgebaut und in der Leber und im Muskel gespeichert hat. Ist das Glykogen aufgebraucht, werden die Fettreserven abgebaut. In unseren Studien an Mäusen haben wir beobachtet, dass Versuchstiere, die den Hang zu Übergewicht haben und die fast kontinuierlich fressen, annähernd ausschließlich Kohlenhydrate und keine Fette verbrennen. Wenn diese Tiere dann nur jeden zweiten Tag Zugang zum Futter haben, wird ihr Stoffwechsel flexibler und schaltet zwischen Fett- und Kohlehydrat-Verbrennung hin und her.
ich habe mich in Deinem Bericht wiedererkannt. Mein Mann und ich (53 und 52) machen es genau wie ihr. Montag, Mittwoch und Freitag fasten, Dienstag, Donnerstag und Samstag essen und Sonntag essen wir nur am Abend. Es geht super gut. Ich bin 1,53 cm und habe jetzt knapp 4 kg abgenommen. Bislang habe ich WeightWatcher Erfahrung. Das finde ich auch gut, aber es ist teurer und umständlicher und war für mich nie so effektiv. Das Fasten ging besser als ich gedacht habe, denn eigentlich werde ich sonst unleidlich wenn ich nichts zu essen bekomme. Ich schaffe es sogar, für die Kinder zu kochen an den Tagen an denen ich selbst faste und ich kann mich sogar zu Ihnen setzen beim Essen! Ok, ich koche natürlich was, worauf ich selbst nicht so scharf bin;-)
Diese Wirkung lässt sich natürlich auch ohne eine Veränderung der Fastenzyklen erzielen. Wahlweise, indem man bei Art und Menge der Nahrung darauf achtet, etwas weniger Kalorien zuzuführen oder indem man durch Bewegung den Verbrauch erhöht. Letzteres ist bei gleichem Ergebnis aber meist wesentlich aufwändiger. Dafür bietet Sport natürlich zusätzliche gesundheitliche Vorteile.
Wer sein Körperfett reduzieren möchte, muss ein Kaloriendefizit erwirtschaften! Dies bedeutet, dass man entweder versucht, mehr Kalorien zu verbrennen als man mit der Nahrung zuführt, oder man isst eben weniger Kalorien als man verbraucht. Egal, ob man an die sportliche Aktivität erhöht oder die Kalorienzufuhr senkt, am Ende führt das Kaloriendefizit zum sicheren Gewichtsverlust und zur Reduktion des Körperfettanteils.

das hast du prinzipiell richtig verstanden. Bevor es zu ernsthaften hormonellen Langzeitfolgen kommen sollte, würde ich einerseits einen starken Gewichtsverlust, aber auch Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kreislaufprobleme, Depression etc. erwarten. Solange dein Körper dir nichtmal groß Hunger signalisiert, würde ich mal drauf vertrauen, dass er hinreichend versorgt ist. Wenn das mit einer normalen Portion am Tag momentan der Fall ist, mach ruhig erstmal so weiter, achte aber besonders auf Ausgewogenheit und frische Zutaten. Sonst entsteht neben dem Energiedefizit schnell ein Nährstoffdefizit.

SGO is a family-run firm. Emil Dietschi took over leadership upon SGO's move to Obermeilen from Maennedorf in 1931, and remained at the head of the company until 1972. Upon the death of Emil Dietschi, his son, Urs E. Dietschi, took over, and acted as CEO for 25 years, from 1972–2007, until his retirement.[6] In 2007, Bruno Witschi took on the position of CEO, however Urs E. Dietschi still acts as President and Chairman of the company.[6]


Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag frühstücke ich nicht, habe am Vorabend bis max 20:00 Uhr (meist eher 19:00 Uhr) gegessen und nehme meine erste Mahlzeit gegen 12:00 Uhr zu mir. Für den 24 Stundentag habe ich mir nun den Donnerstag ausgeguckt. Das heißt aber, dass ich Mittwoch bis 20:00 Ur gegessen habe, Donnerstag gar nicht und meine erste Mahlzeit dann erst wieder am Freitagmittag einnehme. Das sind dann ja doch deutlich mehr als 24 Stunden (um die 40 mit der Nachtruhe) Meinst Du, das geht trotzdem? Ich habe das nun zweimal so gemacht und es klappte eigentlich ganz gut. Samstag und Sonntag esse ich dann übrigens ohne zeitliche Einschränkungen.
Leider hast du keine Angaben zu deiner Größe und deinem Gewicht gemacht, aber wenn du nun nicht gerade besonders klein und leicht bist, solltest du mit deiner Kombination aus Kalorienaufnahme und Aktivität defintiv abnehmen. Kurzzeitfasten hin oder her. Von daher dürfte da irgendetwas in der Gleichung nicht ganz passen. Hast du mal ausgerechnet, wie hoch dein Kalorienbedarf am Tag in etwa liegen sollte? Je nach Größe und Gewicht dürfte schon dein Grundumsatz fast dem entsprechen, was du laut App am Tag zu dir nimmst. Das müsste zumindest mittelfristig also unweigerlich zu einer Abnahme führen.
Bezüglich deiner Schwester muss ich gestehen, dass der Fall außerhalb meines Erfahrungsschatzes liegt. Zwar können durch das Kurzzeitfasten die Entzündungswerte im Körper sinken, aber ob dies auch bei Darmerkrankungen der Fall ist, weiß ich leider nicht. Natürlich könnte man es mal auf einen Versuch ankommen lassen, den ich aber zuvor mit dem behandelnden Arzt abstimmen würde.
Hallo Daniel!Ich habe dein Buch im Dez 2014 verschlungen und praktiziere 18/6 seit ca 5 Wochen. Fühle mich toll!Bis heut habe ich ca 2,5-3kg abgenommen. Ich versuche Zucker und weißes Mehl zu meiden und eiweißreich zu essen .Weihnachten habe ich etwas gesündigt, was sich nicht negativ ausgewirkt hat, eher im Gegenteil.  Ich habe gutes Normalgewicht. Möchte aber 5kg abnehmen. Allerdings sind die Gewichtsschwankungen enorm, mal bis zu 1kg mehr, dann wieder schnell weniger. Was meinst du ist die Entwicklung  trotzdem ok?Glg Lisa
ich nehme gerade an einem betreuten 4-Monats-Programm zur Gewichtsreduktion teil. Habe vor 3 Jahren bereits mit einem vergleichbaren Programm (nur länger) 35 Kilo verloren. Die typische Schwierigkeit, das Gewicht zu halten, habe ich auch. Aktuell sollen etwa 8-10 Kilo runter, um das damalige Wohlfühlgewicht wieder zu bekommen. Das sollte ich schaffen. Im Anschluss geht es mir nicht mehr darum, weiter abnehmen zu wollen sondern darum, das Gewicht zu halten. Hierzu möchte gerne das intermittierende Fasten einsetzen. Ich habe keine Probleme mit langen Essenpausen.

Wenn Sie vor dem Zubettgehen die richtigen Getränke zu sich nehmen, ist Abnehmen im Schlaf durchaus möglich. Vergessen Sie aber nicht, dass diese Strategie allein nicht ausreicht, um schnell sichtbare Erfolge zu erzielen. Ausreichend Bewegung am Tag sowie eine gesunde, kalorienreduzierte Ernährung sind ebenfalls unerlässlich. Sie wissen noch nicht, welcher Weg zum Abnehmen der richtige für Sie ist? Dann wagen Sie sich doch mal an unseren großen Diäten-Check.
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