Da ich mit meinem Tiefstgewicht auch nicht ganz glücklich war, habe ich dann in den letzten zwei Monaten eine Pause eingelegt und mit sehr hoher, aber sehr gezielt gestalteter Kalorienaufnahme und einem speziellen Krafttraining etwa 6 kg Muskeln aufgebaut. Vor zwei Wochen habe ich dann wieder mit dem Kurzzeitfasten begonnen, handhabe es aber etwas flexibler als früher. An den Tagen nach dem Training kann es durchaus sein, dass ich doch mal ein Frühstück einschiebe oder an anderen Tagen nur 14 bis 15 Stunden faste. Hier muss ich einfach noch die richtige Methode finden, um trotz Fastens einen Gewichts- bzw. Muskelzuwachs erzielen zu können. Immerhin will ich mir die gesundheitlichen Vorteile des Kurzzeitfastens auf Dauer nicht entgehen lassen. 😉

Wer sich für das intermittierende Fasten entscheidet, sollte auf eine gesunde Ernährung setzen und raffinierten Zucker sowie isolierte Kohlenhydrate (Weißmehl, weißer Reis) vermeiden. Nur so kann der Körper die Blutzucker- und Insulinwerte stabil halten und die Fettreserven als Energiespeicher angehen. Wer intermittierend fastet, sollte in den Phasen der Abstinenz außerdem viel Wasser trinken. 
Der Studie des Diabetes Care Institutes zufolge, erhöht der tägliche Konsum von Light-Getränken außerdem die Wahrscheinlichkeit, an dem metabolischem Syndrom zu erkranken, um 37 Prozent. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dieses Phänomen damit zusammenhängt, dass die künstlichen Süßstoffe den Appetit anregen und es erschweren, die eigene Kalorienaufnahme richtig einzuschätzen.
Nun mache ich also 16/8 mit dem Ziel, zumindest erst einmal eine JoJo-Gewichtszunahme zu verhindern und der Hoffnung, dadurch weiter langsam an Gewicht zu verlieren. Meine Frage (nach langer Geschichte) also ist die: kann ich morgens (ca. 4.30 Uhr nach dem Aufstehen), also eigentlich voll in meiner Fastenzeit, weiterhin ein Glas frischgepressten Gemüsesaft trinken oder wäre das kontraproduktiv? Ich würde mich auch auf reines Gemüse beschränken und ggf. den Apfel weglassen, falls das zu viel Fruchtzucker liefert. Es wäre schön, wenn die mir unter den Nägeln brennende Frage beantwortet werden könnte. Vielen Dank auch und einen frühlingshaften Gruß
Es ist so eingetreten, wie Du gesagt und auch schon im Buch geschrieben hattest. Die ersten 2 Wochen sind etwas komplizierter. Nun ist es so, dass das Hungergefühl z.B. immer mehr verschwindet und mein Mundgeruch nun auch mit viel trinken verschwindet. Da ich kein Tee trinke, ist das mit dem grünen Tee schwierig, aber ich habe mir Matcha geholt und den kann man gut in Shakes mischen!! Die Waage bewegt sich schön nach unten und schwankt auch nicht mehr so extrem hin und her. Es ist zwar alles in kleinen Schritten, aber…… es klappt und ich möchte auch keine radikale Methode. Ich freue mich schon auf die nächste Zeit und kann echt nur sagen, genau mein Ding…… einschränken brauche ich mich nicht, eher das Gegenteil *lach*. Ich werde weiter berichten, aber nur kurz……
Das mit den unregelmäßigen Fastenzeiten ist aus meiner Sicht überhaupt kein Problem. Dafür fastest du ja an anderen Tagen auch mal etwas länger. Ich glaube ohnehin nicht, dass unser Körper auf größtmögliche Regelmäßigkeit optimiert ist – schließlich ist das ein Luxus, den wir uns bis vor wenigen Generationen überhaupt nicht leisten konnten. Das Haupt-Argument für geregelte Zeiten ist vielmehr, dass wir Gewohnheitstiere sind und es den meisten leichter fällt, einen geregelten Rhythmus einzuhalten – gerade am Anfang. Wenn du aber nicht damit zu kämpfen hast, immer pünktlich um X Uhr einen unbändigen Heißhunger zu entwickeln, musst du deinen Lebensrhythmus definitiv nicht anpassen, nur um die Fastenzeiten nicht zu schieben.
letzten Mal. (Auch Zucker… 😉 ) Die Psyche sollte man nicht unterschätzen, bei mir zum Beispiel führt jeglicher Verzicht / jedes Verbot direkt zu Heißhunger, das habe ich erst seit dem Intuitiven Essen im Griff. Im Moment interpretiere ich das morgendliche Hungergefühl eher als „Gesundmacher“. Ich versuche außerdem, es nicht „absolut“ zu sehen: Von jedem Fastentag profitiert mein Körper. Ich hoffe, damit finde ich die Balance. 🙂
Hinsichtlich des Kaffees kann ich dich übrigens beruhigen: Ich trinke meinen Kaffee morgens inzwischen auch wieder mit viel Milch und habe – trotz sehr ordentlicher Kalorienzufuhr – überhaupt kein Problem mehr mit ungewollter Zunahme. Beim Gewicht scheinen die paar morgendlichen Kalorien bei mir also keinen großen Einfluss mehr zu haben. Allerdings muss ich feststellen, dass meine Cholesterinwerte seitdem wieder etwas höher liegen. Aber immerhin weiterhin besser als vor dem Kurzzeitfasten. Wenn ich zurück nach Deutschland komme, möchte ich mir ohnehin eine Espressomaschine zulegen. Dann fällt die Milch im Kaffee auch wieder weg. 😉
Dein Plan mit 18/6 zu starten, ist ja schon ein sehr motivierter Auftakt. Da drücke ich natürlich ganz fest die Daumen, dass auch die Ergebnisse entsprechend positiv ausfallen. Grundsätzlich ist es kein Problem, wenn du die Fastenzyklen zeitlich variierst, je nachdem, wie es dein Alltag gerade hergibt. So kannst du mal morgens fasten und mal abends. Mal isst du einfach Tage ganz normal, dafür kannst du an anderen vielleicht gut einen längeren Zyklus einbauen. Da bist du wirklich komplett flexibel und es kann mit Blick auf das Ergebnis sogar vorteilhaft sein, wenn du keinen festen Rhythmus einhältst, an den sich dein Körper schnell gewöhnt.
Da ich schnell Ergebnisse sehen wollte, habe ich mich für eine 21 Tage Stoffwechselkur entschieden. Kein Fett, keine Kohlenhydrate, kein Alkohol und nur 500 - 800 Kalorien täglich. Dreimal täglich habe ich vor den Mahlzeiten die Glucomannan Kapseln eingenommen und ein Glas Wasser dazu getrunken. Die Mini Essensportionen haben nicht satt gemacht, aber durch die Kapseln habe ich die 21 Tage ohne große Hungergefühle oder Heisshungerattacken überstanden.
Das Konzept des Kurzzeitfastens ist außerdem extrem flexibel. Ganz egal, ob Sie eher tägliche kurze oder wenige längere Fastenphasen in Ihren Wochen-Alltag integrieren können: Alles ist möglich und führt nachweislich zum Erfolg. Auch bei der Dauer und Ausgestaltung gibt es etliche Variationsmöglichkeiten, die es Ihnen erlauben, diese Ernährungsweise an Ihre individuelle Situation anzupassen. Selbst bei der Frage, ob Sie bei längeren Fastenzyklen komplett auf Nahrung verzichten oder lieber kleine Essensportionen einbauen, haben Sie die Wahl. Jede der in meinem Buch vorgestellten Varianten hat ihre Wirksamkeit in wissenschaftlichen Studien unter Beweis gestellt, so dass es vor allem von Ihren persönlichen Präferenzen und Zielen abhängt, wie Sie Ihr eigenes Kurzzeitfasten-Programm ausgestalten. Dieses Konzept macht Ihnen keine Vorschriften. Stattdessen nehmen Sie Ihre Ernährung wieder selbst in die Hand!

Aber selbst wenn wir einfach mal annehmen, dass die Forscher trotz aller Schwächen im Studiendesign richtig liegen und der beschriebene Anstieg bei den Nicht-Frühstückern tatsächlich in vollem Umfang existiert, ist das Ergebnis der Untersuchung, dass das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen durch den Verzicht auf das Frühstück von etwa 5 % auf 6 % ansteigt. Klingt schon etwas weniger dramatisch, als die Auslegung in dem von dir zitierten Newsletter, oder? 😉
Seit dieser Zeit betreibe ich auch mehr oder weniger regelmäßig Sport, seit dem 9. Juni aber wieder richtig diszipliniert. Meine Fitness-Uhr sagt mir, dass ich in diesen 7 Wochen in 32 Stunden 26300 kcal verbraucht habe, und wenn ich daran denke, wie viele Kalorien ich nur mit dem Weglassen des Frühstücks einspare, (Cappuccino und 2 Brioches), kommt da doch einiges zusammen.
Die Autoren nutzten für ihre Studie Daten von adipösen Patienten, die in den Jahren 1974-1990 eine 28-tägige Saftfasten-Kur nach Buchinger durchführten. Die Patienten nahmen über Obstsäfte rund 80 Gramm Kohlenhydrate pro Tag auf. Darüber hinaus erhielten sie Gemüsebrühen, Hefetrunk, Multivitaminpräparate und Wasser. An 6 Tagen der Woche führten sie ein gemäßigtes Langzeit-Ausdauertraining sowie ein 30-minütiges Krafttraining durch. Nach den 4 Fastenwochen hatten die sporttreibenden Patienten gut 12 Kilogramm abgenommen. Bei den anderen lag der Gewichtsverlust etwas unter 11 Kilogramm. Die aktiven Fastenden verloren mit etwa 8 Kilogramm auch deutlich mehr Fettgewebe als die inaktiven. Der Proteinverlust war bei den Sporttreibenden mit 650 g (Frauen) und 1130 g (Männern) nur geringfügig höher als bei den inaktiven Fastenden. Dennoch konnten sie ihre Muskelkraft und ihre körperliche Leistungsfähigkeit um rund 20 Prozent steigern. Dies zeigt nach Ansicht der Autoren, dass der Proteinverlust ohne Einschränkungen vom Körper toleriert wird. Auf normalgewichtige Patienten sind die Ergebnisse nicht eins zu eins zu übertragen. Es ist davon auszugehen, dass Normalgewichtige eher mehr Protein abbauen und daher gegebenenfalls die Fastendauer verkürzen sollten. Für adipöse Patienten ist ein 28-tägiges Saftfasten nach Buchinger jedoch unbedenklich und kann in Kombination mit Sport zu positiven Veränderungen im Körper führen, folgerten die Wissenschaftler.
In den zwei Monaten bis Silvester wurde mein Bauchumfang leider nicht kleiner und mein Gewicht nicht niedriger. Ich führte das darauf zurück, dass bei mir 16/8 vielleicht nicht ausreicht, um bei gleicher Kalorienzufuhr (ich möchte weiter genießen und nicht auf fett- oder kohlenhydratarme Kost umstellen, gerade das ist ja das Attraktive am Kurzzeitfasten) Gewicht abzunehmen.
Grundsätzlich kommen solche Phasen der Stagnation aber bei einigen Menschen vor. Zu den genauen Ursachen kann ich leider auch nicht wirklich etwas sagen. Was ich aber immer wieder von Betroffenen gehört und auch bei mir festgestellt habe ist, dass diese Phasen häufig nach etwa ein bis zwei Monaten vorüber gehen und wieder der gewohnte Gewichtsverlust einsetzt.
seit langem überlege ich mir, wie ich richtig abnehmen kann. ich bin 28 Jahre alt, 1.61m groß und wiege ca. 65 Kg. Durch Zufall bin ich auf dein Buch gestoßen und habe es mir gleich gekauft. Bin total begeistert und möchte nun auch das Kurzzeitfasten ausprobieren. habe ich mich jetzt für den Anfang für die 16/8 Variante entschieden und will die Fastenzeit nach und nach steigern. Nun meine Frage. Da ich an den Wochenenden eigentlich immer auf irgendwelchen Geburtstagen, Partys oder Events bin, weiss ich einfach nicht, wie ich dieses Fasten an den Wochenenden schaffen soll. Wenn ich das Fasten nur unter der Woche und am Wochenende weglasse, wird wahrscheinlich nicht ausreichen, um effizient abzunehmen, oder? Ich wäre dir sehr dankbar für ein kurzes Feedback.
Wenn Sie vor dem Zubettgehen die richtigen Getränke zu sich nehmen, ist Abnehmen im Schlaf durchaus möglich. Vergessen Sie aber nicht, dass diese Strategie allein nicht ausreicht, um schnell sichtbare Erfolge zu erzielen. Ausreichend Bewegung am Tag sowie eine gesunde, kalorienreduzierte Ernährung sind ebenfalls unerlässlich. Sie wissen noch nicht, welcher Weg zum Abnehmen der richtige für Sie ist? Dann wagen Sie sich doch mal an unseren großen Diäten-Check.
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