Mit den 1.500 kcal hast du natürlich recht. Ich vermute auch, dass ich entsprechend zu mehr Nahrung geraten hatte. Dein Konzept klingt wirklich sehr vernünftig und auch wenn man natürlich am Anfang durch die Reduktion der Glykogenspeicher viel Wasser verliert, ist das auch ein gutes Indiz dafür, dass du auf einem guten Weg bist. Denn im nächsten Schritt muss sich dein Körper auf mehr Fettstoffwechsel einstellen und von da an geht es mit dem Gewicht meist schön konstant nach unten.
schreibe ich nun auch einen Kommentar! Ich habe das Buch vor einigen Wochen gekauft und mich seit her bemüht das Konzept umzusetzen. Hierbei eine Frage: In dem Buch schreibst Du von „Essattacken“ (das sag ich jetzt mal so) nach den Fastenzeiten, bei denen du dir mehrere Nachtische usw. gönnst. Inwiefern darf ich denn nun „essen was ich will“? Ich bin 1,61 m groß, wiege ca. 51 kg und möchte nicht abnehmen aber erhoffe mir vom Kurzzeitfasten mein Gewicht trotz böser Schokoladensünden die ich nicht ganz unterdrücken kann, zu halten. Das Ziel ist vermutlich schon genau die Anzahl der verbrannten Kalorien zu sich zu nehmen und nicht mehr? Auf mich wirkte es im Buch ein wenig so, als wäre die Kalorienanzahl nicht ganz so wichtig, wie ich es hier lese schienbar doch, ich bekomme schon ein ganz schlechtes Gewissen 😀 ich würde mich über eine Antwort sehr freuen, ich habe große Hoffnungen an das Konezpt, weil ich in ständiger Panik um mein Gewicht stehe auch wenn ich nicht direkt abnehmen will… Lieben Dank 🙂
Warum bestehe ich also so nachdrücklich auf 0 Kalorien? Das hat eher psychologische Gründe. Denn die Erfahrung, die ich in der persönlichen Beratung von Menschen mit Abnehmwunsch immer und immer wieder gemacht habe ist, dass eine Ausnahme unweigerlich zur nächsten führt. Dann war meist es nur eine Frage weniger Wochen, bis das ganze Konzept über den Haufen geworfen und mir erklärt wurde, dass es bei einem selbst einfach nicht funktioniert. Und wenn es mir schon im persönlichen Coaching oftmals nicht gelingt, dass Ausnahmen wirklich Ausnahmen bleiben, wie soll es dann per Buch klappen? Von daher sage ich den Lesern klar und deutlich: es gibt in der Fastenzeit keine Spielräume.

Grundsätzlich ist es absolut nicht nötig, dass du jeden Tag zu den gleichen Zeiten fastest und isst. Wichtig ist eine gewisse regelmäßigkeit und Dauer von Fastenzyklen. Ob du das erreichst, indem du mal 24 Stunden und mal gar nicht fastest oder täglich auf 16 bis 18 Stunden kommst, ist zweitrangig. Bei langen Fastenzyklen musst du nichtmal auf 0 Kalorien kommen, sondern kannst auch durchaus geringe Mengen an Energie zuführen und trotzdem gute Erfolge erzielen. Deswegen ist es schwer dir zu sagen, dass du genau diese oder jene Änderung machen solltest oder eben nicht. Wichtig ist am Ende, dass du dich mit dem Modell so wohl fühlst, dass du es dauerhaft praktizieren kannst. Ob du dann 500g oder ein Kilo pro Woche abnimmst, ist zwar natürlich im ersten Moment ein sehr interessanter Aspekt und fast alle wollen hier natürlich ihren Erfolg optimieren. Allerdings bringt das alles nichts, wenn ein Jahr später wieder alles beim Alten ist. Deshalb ist mein ganz grundsätzlicher Rat: Finde das Modell, bei dem du mit größtmöglicher Praktikabilität immer noch ein moderates Minus auf der Waage erzielst.
Sie verhelfen so zu einem optimierten Sättigungsempfinden bei gleichzeitig relativ geringer Kalorienzufuhr. Zudem sollten kalorienhaltige Getränke wie Softdrinks, Fruchtsäfte und Alkohol vermieden werden und stattdessen kalorienfreie Getränke wie Wasser und ungesüßte Tees (z.B. Früchte- oder Grüntee), sowie moderaten Konsum von Kaffee/Espresso bevorzugt werden.
Um die Verstopfung jetzt erst einmal zu lösen, könntest du es statt mit Abführmitteln mal mit der etwas sanfteren Variante probieren und zu den Mahlzeiten ein Glas Pflaumen- oder Sauerkrautsaft trinken. Das reicht eventuell schon, um erst einmal für Linderung zu sorgen. Wie gesagt, danach dann vorübergehend so essen, dass der Darm in Schwung kommt und nach zwei Wochen langsam wieder auf deine normale Ernährung umstellen.
Bei methodisch richtigem Fasten nimmt die Leistungsfähigkeit der Muskulatur - auch der Herzmuskulatur - zu (und dies noch mehr, wenn ein adäquates Bewegungsprogramm fastenbegleitend durchgeführt wird). Die Fastenden fühlen sich in der Regel zunehmend fitter, können sich leichter bewegen, und viele Fastende kommen kontinuierlich in leistungsstärkere Gruppen (z. B. Wandergruppen). Sportliche Spitzen-Leistungen sind jedoch nicht empfehlenswert. Im Fasten ist Fett der Hauptbrennstoff und nicht Eiweiss. Im Fastenstoffwechsel liefert das Muskeleiweiss weniger als 10 % des Brennstoffes (von 50 g reduziert sich der tägliche Eiweissabbau auf 5 bis 10 g, was ca. 50 bis 250 Kcal/Tag entspricht) (Cahill et al. 1970). Bei einem durchschnittlichen Energieverbrauch von 1800 Kcal/Tag holt sich der Körper den Hauptanteil des Brennstoffes aus dem Fettgewebe.
Eigentlich wird der Genuss von Fruchtsäften am Abend nicht empfohlen, weil diese in der Regel einen hohen Zuckergehalt aufweisen. Gegen ein kleines Glas hundertprozentigen Traubensaft ist aber nichts einzuwenden. Die Oregon State University fand heraus, dass die im Traubensaft enthaltene Ellagsäure den Stoffwechsel anregt und bei der Fettverbrennung hilft. Außerdem ist der Saft reich an Antioxidantien, die unsere Körperzellen schützen und die Hautalterung verlangsamen.
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