Hier hat das Kurzzeitfasten aus meiner Sicht seinen größten Vorteil, denn es lässt sich recht unkompliziert auch dauerhaft praktizieren. Man muss weder großartig Kalorien zählen, noch irgendwelche teuren Produkte kaufen, sondern passt seine Fastenzyklen einfach der Gewichtsentwicklung an. Das müssen keineswegs die täglich gleichen 16 bis 18 Stunden sein, sondern einzelne 24er Zyklen können da ebenso erfolgreich genutzt werden, um sein einmal erreichtes Wunschgewicht zu stabilisieren.


Durch ein zusätzliches (moderates!) Kaloriendefizit lässt sich der Effekt in vielen Fällen noch steigern. Allerdings gibt es auch eine – glücklicherweise recht kleine – Gruppe von Menschen, deren Organismus einfach weniger stark auf den Anreiz der Fastenzyklen reagiert. Diese sind dann eventuell sogar auf ein Defizit in der Energiebilanz angewiesen, auch wenn das ja eigentlich nicht das Prinzip meines Konzepts ist. Meist profitieren aber auch diese Menschen vom gesundheitlichen Effekt des kurzzeitigen Nahrungsverzichts, so dass es sich für sie auch trotz des ausbleibenden Gewichtsverlusts durchaus lohnen kann, das Kurzzeitfasten anzuwenden.


Besonders der Zucker- und Fettstoffwechsel gerate durch die geballten Mengen in einen Ausnahmezustand. Wenn die Bauchspeicheldrüse und die Leber dann quasi ständig Vollgas fahren müssten, stelle das eine Gefahr für den Körper dar. Das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und degenerative Gefäßerkrankungen steige an. Wechsler gibt also zu bedenken: „Insgesamt könnte sich durch die 16/8 Diät die Lebensdauer eher verkürzen als verlängern.“
Um die Verstopfung jetzt erst einmal zu lösen, könntest du es statt mit Abführmitteln mal mit der etwas sanfteren Variante probieren und zu den Mahlzeiten ein Glas Pflaumen- oder Sauerkrautsaft trinken. Das reicht eventuell schon, um erst einmal für Linderung zu sorgen. Wie gesagt, danach dann vorübergehend so essen, dass der Darm in Schwung kommt und nach zwei Wochen langsam wieder auf deine normale Ernährung umstellen.
Wenn es schon so gut anfängt, dann bin ich überzeugt, dass du auch langfristig dran bleiben wirst und langsam aber sicher zu deinem Wunschgewicht gelangst. Lass dich auf dem Weg dorthin aber nicht entmutigen, wenn es mal nicht mehr so schnell mit dem Abnehmen klappt. Das ist ganz normal und ich hatte auch immer wieder Stagnationen, die entweder ganz von allein oder durch ein wenig Variation in meinen Fastenzyklen vorbei gingen. Bei deinem aktuellen Konzept hast du ja auch – wenn irgendwann erforderlich – viel Luft nach oben. Bis dahin solltest du aber unbedingt so weitermachen wie bisher und es ganz entspannt angehen.
Ich habe mich heute zum ersten mal gewogen und habe, obwohl ich am Wochenende Pizza und Pasta und etwas süßes gegessen habe, 2 kilo abgenommen. Ich habe auch ca. 3 cm Umfang am Bauch verloren und fühle mich, so komisch es klingt, fitter und schlanker. Ich war letzte Woche so gut gelaunt wie lang nicht mehr, mein Körper hat sich nach den letzten Sporttagen auch noch besser angefühlt als sonst, das ist echt beeindruckend zu erleben.
Am Anfang funktioniert das Abnehmen ganz leicht. Oft zeigt die Waage schon nach wenigen Tagen ein oder zwei Kilo weniger an. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn sich danach kaum noch etwas tut. Was viele nicht wissen: Der Körper verbraucht beim Abnehmen zunächst die Kohlenhydratvorräte aus Leber und Muskeln. Dabei geht auch Wasser verloren, das Gewicht verringert sich. Wer nicht gleichzeitig Sport treibt, baut zudem Muskeleiweiß ab. Das Fett hingegen sitzt hartnäckiger auf den Hüften. Jedes Kilo hat einen Brennwert von etwa 7000 Kilokalorien. Da eine Frau nur 2000 bis 2500 Kilokalorien am Tag verbraucht, ein Mann etwa 2500 bis 3000 Kilokalorien, würde man selbst bei einer Nulldiät mindestens drei Tage brauchen, um ein Kilo Fett zu verbrennen.

Wasser und Tee/ Kaffee „ohne alles“ als Getränke während der Essenspausen sind weitestgehend o.k. (auch wenn es leckereres gibt…). Manchmal „gelüstet“ es mich allerdings nach einer heißen Gemüsebrühe (hefefreies Pulver aus dem Glas mit heißem Wasser aufgegossen). Was meinst Du: ist diese Gemüsebrühe in den Essenspausen „kontraproduktiv“? Ich brauche ca. 1/2 Teel. Pulver auf eine Bechertasse und an den Gelüste-Tagen 1 – 2 Becher. Angeblich hat die Brühe 4 kcal/ 100 ml – bei mir ist sie etwas dünner.
Meine zweite Frage bezieht sich aus die Fastenzeit. Da ich unregelmäßige Essenszeiten habe variiert mein Zyklus von 16-20 Fastenstunden, was im Grunde ja nicht schlimm ist, aber manchmal lässt sich nicht verhindern, dass ich 1-2mal die Woche keine (mindestens) 16 Fastenstunden schaffe. Ist das sehr schlimm? Muss ich versuchen meinen Lebensrhythmus etwas anpassen und wirklich darauf achten genau diese Fastenzeit einzuhalten?

Vielen Dank für deine schnelle und informative Antwort. Du schriebst ja, das kleine Probiermengen von den gekochten Menüs nicht so dramatisch sind, solange es darum geht, herauszuschmecken ob z.B. noch etwas Salz oder sonstwas fehlt. Finde ich gut, aber ich habe ein besseres Gefühl, alles vor Ablauf der 16 Stunden wieder auszuspucken. Es macht mir erstaunlich viel Spaß so konsequent zu sein.
Weiterhin ist Tee ein guter Helfer beim Abnehmen, weil er appetitzügelnd wirkt. Denn nicht nur füllt Tee gut den Magen, fast alle naturbelassenen Tees enthalten zudem pflanzliche Bitterstoffe, welche den Appetit hemmen und die Gefahr, dass man nach einer harten Trainingseinheit doch der Versuchung nach einem Snack verfällt, verringern. Dazu trägt auch bei, dass Tee sehr kalorienarm ist, eine Tasse enthält gerade mal ungefähr 1 Kilokalorie.
Dass nach dem Fasten eine größere Bereitschaft zur Lebensstilveränderung besteht, zeigte Prof. Dr. Andreas Michalsen in einer prospektiven Kohortenstudie 2005. 952 Patienten absolvierten eine einwöchige Fastentherapie, 873 Patienten bekamen eine normokalorische vegetarische Ernährung. Beide Gruppen erhielten die gleiche Schulung über Ernährung und gesunden Lebensstil sowie intensive Behandlung mit integrativen Methoden. Eine Nachuntersuchung nach drei und sechs Monaten ergab eine wesentlich nachhaltigere Lebensstiländerung bei der Gruppe, die gefastet hatte. Wer selbst schon einmal gefastet hat, kann nachvollziehen, dass Fasten viele positive Veränderungen bewirkt. Man möchte das erhebende Gefühl bewahren, die gewonnene Leichtigkeit behalten. Durch die nachweislich verstärkte Wirkung des Glückshormons Serotonin verspürt man zudem wesentlich mehr Lust, schlechte Gewohnheiten abzulegen und neue gesunde Verhaltensweisen in den Alltag einzubauen. Die Motivation zum Fasten sollte aber nicht nur die Gewichtsabnahme sein. Denn der freiwillige Verzicht auf Nahrung bewirkt viel mehr. Fasten bedeutet ein Reset, eine Rückbesinnung in vielerlei Hinsicht, nicht nur was Geschmacksempfinden und Körpergefühl betrifft. Vor allem auch in seelischgeistigem Aspekt und mit Auswirkungen auf die Psyche ist Fasten eine lohnenswerte Erfahrung. Gesteigerte Lebenslust nach dem Fasten schenkt neue Energie für die Bewältigung des Alltags.

Zusätzlich abe ich auf Vollkornprdukte und Gemüsepasta umgestellt. Vor der letzten Mahlzeit ein kleines Stück 85 prozentigen Schokolade damit der größte Hunger weg ist, alles prima. Gewichtsverlust allerdings erst etwa 3 Kilo. Jetzt lese ich mit Schrecken, dass man keine Milch in den Kaffe tun darf. Is das wirklich so schlimm bei 2 Tassen am Morgen ? Würde ich besser annehmen wenn das weg lasse ? Ich habe noch ca 20 Kilo vor mir. Durch Rüchen aufgeben, Bestrahlung nach Krebs und vermutlich beginnender Wechseljahre (43) habe ich in 2 Jahren extrem genommen ohne wirklich schlecht zu essen. Um mic wieder woh zu fühlen würde ich gerne wieder normal wiegen . Meinst du das die Milch Schuld ist, wenn man alles andere beachtet ?


Damit aber wahrlich genug herumkritisiert und stattdessen noch ein paar konstruktive Hinweise: Es ist sehr wahrscheinlich, dass du durch die Umstellung erst einmal wieder etwas zunimmst. Denn als Resultat des massiven Kaloriendefizits scheidet der Körper auch viel Wasser aus. Das liegt daran, dass sich die Zuckerspeicher in den Muskeln leeren und wenn Feststoffe aus Zellen abgebaut werden (in dem Fall Zucker in Form von Glykogen), dann muss auch soviel Wasser aus der Zelle entweichen, dass die Konzentration Feststoff in Wasser innerhalb und außerhalb der Zelle wieder im Gleichgewicht ist. Das Wasser bleibt dann natürlich nicht einfach in Gewebe oder Blutkreislauf, sondern wird über die Nieren ausgeschieden. Wenn du nun im Rahmen von 18/6 wieder mehr isst und kein so großes Defizit in der Kalorienbilanz hast, werden die Glykogenspeicher zumindest teilweise wieder aufgefüllt. Je kohlenhydratreicher und je mehr du isst, desto schneller geht das. Das ist normal und hat nichts mit einer Zunahme im Sinne von Diät oder Übergewicht zu tun. Wenn du über 18/6 ein moderates Defizit hast, sollte spätestens nach ein bis zwei Wochen wieder eine konstante Abnahme einsetzen.
grundsätzlich kannst du Stevia verwenden, solange es nicht mit Zucker oder anderen wesentlich kalorienhaltigeren Süßungsmitteln gemischt ist. Ob das überhaupt nötig ist, musst du aber mal ausprobieren. Je kälter du den Tee aufgießt (z.B. 50-60°C) und je höher dessen Qualität, desto weniger bitter ist er und desto mehr eigene Süße bringt er mit. Aber wenn das nicht ausreicht, dann nimm ruhig ein wenig Stevia dazu.

Du scheinst aber auch wirklich alles richtig zu machen, denn gesundes Essen und 1.500 kcal sind mit Blick auf dein Alter, Größe und Gewicht (zumindest bei geringer körperlicher Aktivität) ideale Voraussetzungen, um abzunehmen. Damit liegst du moderat unter dem Tagesbedarf, aber aus meiner Sicht nicht so sehr, dass du die typischen Probleme von Hungerdiäten riskierst. Trotzdem könntest du, ruhig noch etwas mehr zu essen. Auch mit 1.700 oder 1.800 kcal solltest du weiterhin gut abnehmen. Vielleicht etwas langsamer, aber dafür bist du damit dann definitiv auf der ’sicheren Seite‘. Falls es in 8 bis 10 Stunden einfach nicht klappt mehr zu essen, könntest du alternativ auch einen Tag pro Woche (idealerweise einen, an dem du ohnehin nur 14 Stunden fastest) als ‚all you can eat Tag‘ definieren und das Fasten aussetzen. Damit sorgst du dafür, dass dein Kreislauf auch trotz eines eventuellen Defizits in Schwung bleibt.
Wenn es dir vor allem um den gesundheitlichen Aspekt geht, dann nutze die Gelegenheit und lass vor dem Start ein Blutbild erstellen, das du dann als Referenz nehmen und mit den Werten nach einigen Monaten Kurzzeitfasten vergleichen kannst. Gerade in diesem Bereich bekomme ich unglaublich positives Feedback – auch von Lesern, die zunächst extrem skeptisch waren.

ich freu mich, dass ich heute Dein Buch entdeckt habe und natürlich hab ich es sofort bestellt. Vor längerer Zeit hab ich es als E-book auf dem Computer gelesen und auch wochenlang umgesetzt. Kurzzeitfasten ist einleuchtend mit ganz vielen Vorteilen und jeder Diät vorzuziehen. Auch Rüdiger Dahlke hat dieses Art des Fastens in seinem Buch „Peacefood“ erwähnt.
Ich bin auf Dein Buch gestoßen nachdem ich mich auch mal informiert habe, weniger Kohlenhydrate zu essen. Auch ich habe, wie einige hier, das Buch an einem Tag durchgelesen. Hier auch ein großes Kompliment für die ausführlichen und gut beschriebenen Kapitel. Ich bin auch seit längerem der Meinung, dass man keine Diät der Welt dauerhaft durchziehen kann, in der es massive Einschränkungen gibt. Das Lebensgefühl sinkt da wirklich wahnsinnig. Dann lieber ein paar Kilo mehr auf den Rippen (im Normalbereich) als sich ständig zu stressen.
Die von dir erwähnten Teststäbchen haben das Problem, dass sie eine recht überschaubare Genauigkeit aufweisen und beispielsweise sehr stark darüber beeinflusst werden, ob du viel oder wenig getrunken hast. Idealerweise trinkst du in der Fastenphase sehr viel, was dann aber zu einem negativen Messergebnis führen kann. Da würde ich mir also keine großen Gedanken machen.
Die Forscher sammelten zusätzlich auch Proben aus dem Dickdarm der Mäuse (zur Messung des Bakteriengehalts) und dem Lebergewebe (zur Messung von Fettdepots). Wenn die Mäuse eine Art von Tee-Extrakt zu sich nahmen, gab es weniger Bakterienarten, welche mit der Entstehung von Fettleibigkeit zusammenhängen. Außerdem wurden mehr Bakterien gefunden, welche mit einer schlanken Körpermasse assoziiert sind, sagen die Mediziner. Allerdings gab es bei den Mäusen, welche das schwarze Tee-Extrakt verbrauchten, eine Zunahme einer Art von Bakterien mit der Bezeichnung Pseudobutyrivibrio. Dies könnte die Unterschiede erklären, wie schwarzer Tee und grüner Tee den Energiestoffwechsel verändern, erklären die Forscher. Die festgestellten Ergebnisse deuten darauf hin, dass die gesundheitlichen Vorteile von grünem Tee und schwarzem Tee über ihre antioxidativen Vorteile hinausgehen und beide Tees einen starken Einfluss auf das Darmmikrobiom haben, so Autor Dr. Zhaoping Li.(as)
„Unsere neuen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass schwarzer Tee durch einen bestimmten Mechanismus das Mikrobiom des Darms verändern kann. Dies kann zu einer verbesserten Gesundheit beitragen und einen Gewichtsverlust bei Menschen mit sich bringen“, fügt die Expertin hinzu. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass sowohl in grünem als auch in schwarzem Tee sogenannte Prebiotika vorhanden sind. „Diese Substanzen können das Wachstum von guten Mikroorganismen induzieren, welche zum Wohlbefinden einer Person beitragen“, erläutert Dr. Henning weiter.

Der Anteil an hochwertigen Proteinquellen sollte also während der Diätphase erhöht werden. Hingegen sollten Kohlenhydrate in Form von Weißbrot, Nudeln und Süßigkeiten deutlich eingeschränkt werden und stattdessen Gemüse, Obst und in geringem Maße Vollkornprodukte (z.B. Haferflocken, Vollkornreis) bevorzugt werden. Voluminöse Lebensmittel wie Gemüse und Obst enthalten nicht nur wichtige Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch einen hohen Ballaststoff- und Flüssigkeitsanteil.
Vielen Dank für deine Antwort, die mir wirklich weiter hilft! Ich denke ich bin mal wieder übers Ziel hinaus geschossen und wollte alles ganz genau planen. Am Ende hätte ich den Plan wahrscheinlich nicht exakt halten können, was dann wieder zu Frust geführt hätte. Stattdessen nehme ich jetzt die Erkenntnis mit: Hauptsache ich halte mindestens 16 Stunden Fastenzeit ein, verlängern kann ich spontan nach Belieben, und Hauptsache höchstens 8 Stunden nach dem ersten Bissen ist auch wieder Schluss mit Essen. Das habe ich auch die vergangene Woche ohne Mühe durchgehalten.
Das Fasten ist keine Außenseiterkostform, sondern eine zeitlich begrenzte Pause der Nahrungszufuhr, die zur Reinigung und Regeneration des Körpers führt. "Entschlackung" ist eine Metapher, die Dr. Otto Buchinger prägte. Dieser Begriff entspricht einerseits dem subjektiven Gefühl des Wohlbefindens, der Leichtigkeit und der zunehmenden Klarheit, die Fastende erleben. Andererseits kann der Begriff objektive Veränderungen beschreiben: Die Atmung wird freier, die Haut wird reiner, die Stimmungslage positiver, Beschwerden nehmen ab (Peper 1999).
Wenn das Getränk keinen Zucker hat, muss es gut für die Zähne sein. Auch das ist eine gern geglaubte Legende, die aber 2006 durch Forscher der Michigan University widerlegt wurde. Der damaligen Studie zufolge, sind Light-Getränke genauso schlecht für die Zähne wie ihre zuckrigen Verwandten. Harnwasser, Schwarztee und Kaffe lösten dagegen kaum einen Schaden aus, es gibt also durchaus Alternativen.
Zu deiner ganz konkreten Frage bezüglich der 18/6 Zyklen: Es kann zwar grundsätzlich sein, dass du zu wenig isst, allerdings sollte dies einem Gewichtsverlust (im Gegensatz zum gleichen Problem bei konventionellen Diäten) eigentlich nicht entgegenstehen. Studien haben gezeigt, dass durch das regelmäßige, sehr großzügige Essen beim Kurzzeitfasten der Stoffwechsel auch bei einem Kaloriendefizit nicht herunterfährt. Da lässt sich unser Körper scheinbar ganz gut hinters Licht führen. Zumindest, wenn du nach dem Fasten auch wirklich ordentlich reinhaust.
Viele wissen gar nicht, warum es viel wichtiger ist, den Körperfettanteil im Soll zu halten, anstatt an Gewicht zu verlieren und zwar nicht nur aus optischen Gründen, sondern vor allem der Gesundheit zu Liebe. Wie es dir gelingt, deinem Körper etwas Gutes zu tun und das Fett zum Schmelzen zu bringen, der Personaltrainer und Studioleiter bei Jumpers Fitness, Florian Gnadl, weiß es.
Die zweite Form des intermittierenden Fastens besteht aus einem oder mehreren Fastentagen pro Woche. Verzicht wird hier groß geschrieben. Die besten Effekte für den Körper erzielt man laut unterschiedlichen Studien mit einem Wechsel von zwei zu eins. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen darf man essen, einen Tag wird gefastet. Dadurch kommt man auf rund zwei Fastentage pro Woche. Während der Fastentage wird komplett auf Essen verzichtet und lediglich der Flüssigkeitsbedarf des Körpers durch reichlich Wasser und ungesüßten Tee gedeckt. Um diese Form des intermittierenden Fastens durchzuhalten, braucht man Übung, Disziplin und Dinner-Einladungen mit dem richtigen Timing.
Bin mal gespannt, was mir das Kurzzeitfasten mittel- bis langfristig bringt. Es sollten einige Kilos runter und ich hoffe auch, meinen Kopfschmerzen damit ein Stück mehr zu Leibe rücken zu können. Für beides hilft mir very low carb ganz gut. Leider halte ich dieses Ernährungskonzept nicht lebenslänglich durch und bin daher auf der Suche nach Alternativen.
Die Wirkung hat schnell begonnen und der Geschmack ist sehr empfehlenswert!Wer Ginseng und Grüner tea mag, der wird diesen Tee lieben. Schmeckt echt super.. Sehr wichtig auch das man es merkt das er für die Gesundheit gut ist.Mein Traum ist es, eines Tages wie Michelle Lewin (das Plakatmädchen) anzukommen, und neben dem Training und der richtigen Ernährung muss ich viel trinken und dieser Tee ist wunderbar.

Genau diesen Weg würde ich Ihnen auch empfehlen. In meinem Buch finden Sie viele wissenschaftliche Hintergründe zum Kurzzeitfasten übersichtlich zusammengefasst. Wenn Sie aber davon allein nicht überzeugt sind, dann kontrollieren Sie die Wirkung doch am besten an sich selbst. Gehen Sie vor dem Start zum Arzt und lassen Ihre Blutwerte bestimmen und sich einmal gründlich durchchecken. Nach ein paar Monaten Kurzzeitfasten wiederholen Sie das Ganze und entscheiden dann gemeinsam mit Ihrem Arzt, ob es sich lohnt weiter zu machen.

Das mit den unregelmäßigen Fastenzeiten ist aus meiner Sicht überhaupt kein Problem. Dafür fastest du ja an anderen Tagen auch mal etwas länger. Ich glaube ohnehin nicht, dass unser Körper auf größtmögliche Regelmäßigkeit optimiert ist – schließlich ist das ein Luxus, den wir uns bis vor wenigen Generationen überhaupt nicht leisten konnten. Das Haupt-Argument für geregelte Zeiten ist vielmehr, dass wir Gewohnheitstiere sind und es den meisten leichter fällt, einen geregelten Rhythmus einzuhalten – gerade am Anfang. Wenn du aber nicht damit zu kämpfen hast, immer pünktlich um X Uhr einen unbändigen Heißhunger zu entwickeln, musst du deinen Lebensrhythmus definitiv nicht anpassen, nur um die Fastenzeiten nicht zu schieben.


Um es kurz zu machen: Ich sehe eigentlich keinerlei Notwendigkeit, dass du dir morgens ein Frühstück „reinzwängen“ musst, denn die Studie hat diverse Schwächen, die man im Hinterkopf haben sollte und die ich in meinem ausführlichen Kommentar zu Svens Frage erklärt habe. Darüber hinaus ist mir beim erneuten Lesen der Studie noch ein weiterer wichtiger Aspekt aufgefallen, den ich noch nicht aufgeführt hatte: Die Erhöhung des Risikos war nur solange signifikant, wie die Forscher das Ergebnis nicht um Faktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Diabetes bereinigt hatten. Alles entscheidende Marker für das Herz-Kreislauf-Risiko! Bereinigt man das Ergebnis also um diese (aus meiner Sicht enorm wichtigen) Aspekte, macht es plötzlich keinen Unterschied mehr, ob man frühstückt oder nicht.
Viele wissen gar nicht, warum es viel wichtiger ist, den Körperfettanteil im Soll zu halten, anstatt an Gewicht zu verlieren und zwar nicht nur aus optischen Gründen, sondern vor allem der Gesundheit zu Liebe. Wie es dir gelingt, deinem Körper etwas Gutes zu tun und das Fett zum Schmelzen zu bringen, der Personaltrainer und Studioleiter bei Jumpers Fitness, Florian Gnadl, weiß es.
Beim Sport ist es zwar in der Tat ideal, wenn man nach dem Training noch eine Mahlzeit zu sich nimmt, aber ob das wirklich wichtig ist, hängt stark von der Trainingsintensität und den eigenen Zielen ab. In den allermeisten Fällen kann guten Gewissens auf eine weitere Mahlzeit nach dem Workout verzichtet werden – erst recht, wenn es nicht all zu lang vorher etwas gab. Da diese Frage schon häufig an mich gestellt wurde, hier mal eine ältere Antwort von mir einkopiert:
1. Wenn ich lange Läufe (ab ca. 20 km) mache, habe ich danach relativ wenig Hunger. Ich mache diese Läufe meistens am Sonntag auf nüchternen Magen. Frühstück gibt es dann meistens zwischen 14 und 15 Uhr. Ich esse dann 1 Brötchen mit Käse, etwas Obst, evtl. noch 2-3 Kekse. Nach der 18/6 Variante hätte ich dann noch Zeit bis 20 oder 21 Uhr was zu essen, meistens habe ich auch dann noch keinen großen Hunger. Gestern habe ich dann noch einen Eiweißshake mit Kokoswasser getrunken.
By 2004, roughly 60% of SGO sales and production was in the form of raw fruit materials for the dairy industry, more specifically, for fruit bases in yogurt and yogurt drinks. SGO also offered a variety of fruit preparations, candied fruits, jams, fruit fillings, ice cream bases, syrups, toppings, and premium fruit distillates for all areas of the food industry.[7]
Du fragst ja ganz explizit nach ‚langfristigen‘ Erfolgen und diese sind nur sehr schwer mit besonders schnellen Erfolgen in Einklang zu bringen. Natürlich ist ein schneller Gewichtsverlust am Anfang motivierend, aber wenn es dann nach 4 Wochen nicht mehr weitergeht und du feststellst, dass du mehr Muskeln als Fett verloren hast, ist diese Motivation auch ziemlich schnell wieder dahin. Auch sind solche ‚Fehler‘ recht langwierig in der Korrektur, so dass es sich wirklich lohnt, sie von vornherein zu vermeiden. Außerdem ist es mindestens genauso motivierend, wenn man sieht, dass es ungemein einfach ist, langsam aber Konstant abzunehmen und man so die Gewissheit erlangt, dass man diese Ernährung auch wirklich (mindestens) bis zur Erreichung der eigenen Ziele durchhält.
Die prospektive, randomisierte Studie [1] einer Forschergruppe rund um James Hill, Professor für Pädiatrie und Medizin an der University of Colorado School of Medicine, ist die erste, die im Rahmen eines umfassenden Gewichtsreduktionsprogramms den Effekt von kalorienfrei gesüßten Getränken mit jenem von Wasser untersuchte. Alle Teilnehmer bewegten sich täglich mehr als sechzig Minuten und erhielten darüber hinaus eine diätetische und psychologische Betreuung zur Verhaltensänderung. In der zwölf-wöchigen klinischen Intervention zeigte sich, dass Probanden, die süßstoffgesüßte Getränke tranken, deutlich mehr Gewicht verloren als jene, die ausschließlich Wasser bekamen. Nach zwölf Wochen hatte die Soft-Drink-Gruppe mit einem Gewichtsverlust von durchschnittlich 5,95 kg die Nase vorn - in der Wasser-Kontrollgruppe betrug der Gewichtsverlust 4,09 kg*. Die Gruppe, die süßstoffgesüßte Getränke trank, fühlte sich deutlich weniger hungrig als die Wassergruppe. Dies zeigte ein wöchentlicher "Hunger-Score", in dem die Probanden ihr subjektiv empfundenes Hungergefühl eintrugen.
×