klar kannst du statt 10in2 auch 16/8 mit identischer Kalorienzufuhr machen. Ob das einen Einfluss auf den Stoffwechsel hat, halte ich für unwahrscheinlich, zumal der „Hungerstoffwechsel“ als solches ohnehin sehr umstritten ist. Eher würde ich bei sehr geringer Kalorienzufuhr hormonelle Probleme, zum Beispiel bei der Appetit-Steuerung oder mangelnde langfristige Umsetzbarkeit befürchten. Auch gesundheitlich habe ich persönlich Vorbehalte gegen so starke Kaloriendefizite. Zu leicht bleibt da aus meiner Sicht die Nährstoffzufuhr auf der Strecke.

Grundsätzlich würde ich den meisten Menschen klar von 10in2 abraten. Das Konzept bietet zwar in aller Regel sehr schnelle Anfangserfolge, aber leider viel zu oft zu einem hohen Preis: Denn meist folgt Stagnation und schon bald der Abbruch des Konzepts. Denn kaum jemand kann so eine anspruchsvolle Variante des Kurzzeitfastens dauerhaft aufrecht erhalten.

Besonders die Teilnehmer der Studie, die zu Beginn am schlechtesten auf Insulin reagiert hatten, sahen die größten Verbesserungen, sagte Peterson. Die Blutdruckbefunde waren ebenfalls signifikant: Viele Menschen zeigten einen Rückgang von etwa 10-11 Punkten, ein Unterschied, der in etwa dem Nutzen entspricht, den jemand durch das Ausprobieren eines Medikaments zur Blutdrucksenkung erzielen könnte.

Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen ist ein großes Problem und die Folgen sind meist weitreichend für das gesamte weitere Leben. Es ist also absolut richtig, ein Übergewicht bei Kindern nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und stattdessen an einer Verbesserung dieses Zustands zu arbeiten. Mit dem Kurzzeitfasten bei Kindern ist das dennoch so eine Sache… Zum einen fehlt es an Erfahrungswerten / Studien darüber, ob eine solche Ernährung in Phasen von Wachstum und Entwicklung geeignet ist. Gleichzeitig wäre ein Nährstoffmangel durch wenig und noch dazu schlechte Nahrung bei Kindern natürlich besonders kritisch.

Wasser ist wie eine Spülung und entfernt Speisereste und verdünnt die Säuren. Das Wasser sollte allerdings keine Kohlensäure enthalten. Da das direkte Zähneputzen nach dem Essen, vor allem bei säurehaltigen Speisen und Getränken, nicht empfohlen wird, hilft ein Schluck Wasser, mit dem man den Mund kräftig ausspülen kann. Foto: © iStock / gudrun_anna


Denke bei Kohlenhydraten daran, dass die Zahl, die auf einer Verpackung bei "Kohlenhydrate" steht, nicht immer die Zahl der Kohlenhydrate zeigt, die Dein Körper tatsächlich bekommt. Wenn Du auf eine Verpackung schaust, ziehe die Zahl der Ballaststoffe von der Zahl der Kohlenhydrate ab. Da Ballaststoffe nicht wie andere Kohlenhydrate verdaut oder umgewandelt werden, zeigt Dir das Ergebnis die Kohlenhydrate, die Dein Körper nutzen kann. Und das ist die Zahl, auf die Du achten willst.

Übrigens verbrauchst du während der Nacht nicht mehr, sondern weniger Kalorien, als am Tag. Auch laufen nachts viele Reparatur- und Aufbauprozze im Körper ab, so dass vor allem eine proteinreiche Mahlzeit am Abend durchaus auch Vorteile bieten könnte. Denn die Aminosäuren (der Grundstein der Proteine) sind der wichtigste Rohstoff für diese Prozesse.
2. Wie hast du denn deinen Grundumsatz bestimmt? Mit Hilfe eines Rechners aus dem Internet oder über eine Atemgasanalyse? Erstere Methode ist natürlich nur ein grober Richtwert, der nicht berücksichtigen kann, wie dein Stoffwechsel tatsächlich arbeitet. Egal welche Methode du verwendest, ist dein Gesamtbedarf auch an den sportfreien Tagen höher, als der Grundumsatz. Schließlich liegst du ja nicht 24 Stunden im Bett sondern bewegst dich im Alltag und leistest außerdem noch geistige Arbeit. Von daher kannst du sehr wahrscheinlich noch etwas auf diesen Wert aufschlagen. 1.500 kcal sollten für dich eigentlich problemlos am Tag drin sein und ich würde auch empfehlen, diese anzustreben.
ich möchte ebenfalls mich kurz melden. Das Buch habe ich bei Amazon als Kinde-Version gelesen. Die Idee 16:8 gefiel mir. Ich kann z.B. problemlos auf Frühstück verzichten. Mach ich aber nicht. Mein Problem ist bzw. war der Abend. Geschafft nach Hause gekommen, erst mal einen Apfel, einen Joghurt oder Pudding. Dann noch etwas. Dann Abendessen. Und dann vorm Fernseher knabbern oder Süßigkeiten essen.
Beispiel: 500ml Buttermilch enthalten ca. 190kcal, davon gehen insgesamt ca. 26kcal wieder in Form von Wärme-Energie während des Verdauungsprozesses verloren. Bei einem großen Glas Orangensaft (400ml) mit ähnlichem Kaloriengehalt (ca. 180kcal) sind es hingegen nur 14kcal, da dieser fast nur Kohlenhydrate enthält und nur einen verschwindend geringen Anteil an Protein.
Das zu bewerten ginge allerdings auch, indem du mal schaust, wie sich dein Gewicht verändert, wenn du weiterhin die 1500 kcal laut App zu dir nimmst, allerdings frei über den Tag verteilt. Denn immerhin diesen Referenzwert (sei er nun korrekt oder nicht) hast du ja zur Verfügung und solange sich an deiner Berechnungsmethode nichts ändert, kannst du ihn zumindest zum Vergleich unterschiedlicher Ernährungsmuster verwenden.

Wie hat sich denn deine allgemeine Kalorienaufnahme verändert, seit du mit dem Kurzzeitfasten begonnen hast? Ich frage deshalb, weil Müdigkeit und Frieren eigentlich eher untypische Symptome dieser Ernährung sind. Kann natürlich auch am Winteranfang liegen, aber du schreibst, als hättest du solche Probleme früher nicht gehabt. Die meisten Menschen erleben beim Kurzzeitfasten eher einen Rückgang von Müdigkeit und fühlen sich sehr frisch und energiegeladen. Nun kann es entweder sein, dass du zu einer Gruppe von Menschen gehörst, die anders reagieren und bei denen der Körper tatsächlich auch bei kürzerem Fasten schon ‚herunterregelt‘. Es könnte aber auch sein, dass du insgesamt zu wenig Kalorien zu dir nimmst. Schließlich sind Fastenzyklen von 24 bis 50 Stunden in der Kalorienbilanz nur sehr schwer zu kompensieren. Wenn du sagst, dass dies tatsächlich der Fall sein könnte, würde ich mal versuchen in diese Richtung zu experimentieren und sehen, was passiert, wenn du zwei Wochen gezielt versuchst die Kalorienaufnahme (idealerweise möglichst gesund) zu erhöhen.


Mein Fazit wäre also: Wenn du sehr intensiv und mit großen Ambitionen trainierst, dann iss nach dem Sport noch etwas und kürze deine Fastenzeit an diesen Tagen ein wenig ab. Es muss ja nicht gleich eine üppige (gar fettreiche) Mahlzeit sein. Ein Proteinshake mit Zucker bietet eine ideale Nährstoffbasis für die Regeneration. Trainierst du eher moderat und geht es dir vor allem ums Abnehmen, dann kannst du dir die zusätzlichen Kalorien auch durchaus sparen. Insbesondere dann, wenn du ohnehin vor dem Sport einigermaßen reichlich gegessen hast.

Medikamente und Vorerkrankungen können natürlich einen maßgeblichen Einfluss auf den Stoffwechsel und die Wirksamkeit des Kurzzeitfastens haben. Denn letztlich können schon recht kleine – beispielsweise hormonelle – Verschiebungen eine große Wirkung in unserem Körper hervorrufen. Besonders deutlich zeigt sich das ja beispielsweise bei einer Unterfunktion der Schilddrüse, die das Abnehmen ungemein schwierig macht.
Wenn du abnehmen möchtest, solltest du also schauen, dass deine Zufuhr in etwa deinem Bedarf entspricht oder leicht darunter liegt. Die Fastenzyklen unterstützen dabei in der Regel sehr effektiv die Abnahme, so dass du leichter und stärker abnimmst, als dies bei gleicher Nahrung ohne zeitliche Einschränkung der Fall wäre. Die Tatsache, dass du am Anfang sehr schnell abgenommen hast und seitdem stagnierst, könnte auch dafür sprechen, dass du zu wenig Energie zu dir nimmmst. Schaue dir dazu auch mal folgenden Beitrag von mir an: http://www.kurzzeitfasten.de/richtige-kalorienmenge-beim-kurzzeitfasten/
Ich vermute mal, dass du den Plan vor allem deshalb so aufgebaut hast, damit du Samstag und Sonntag uneingeschränkt essen und vor allem auch frühstücken kannst, richtig? Ein Anliegen, das sicher viele Kurzzeitfaster haben und mit deinem Programm hast du das wirklich super gelöst. Die einzige kleine Herausforderung sehe ich beim Übergang Montag auf Dienstag. Da hast du – angenommen du möchtest immer noch auf 16 Stunden Fasten kommen – nur bis 20:30 Uhr, also 1,5 Stunden Zeit zu essen. Aus meiner Erfahrung nicht besonders viel, wenn man gerade 24 Stunden gefastet hat. Das heißt aber nicht, dass es nicht machbar wäre. Ich hatte nach meinen 24-Stunden Zyklen auch immer nur 2 Stunden Zeit zu essen und habe dann direkt wieder 16 Stunden gefastet. Das ging recht problemlos. Sofern du ebenfalls gut damit klar kommst, dann hast du da wirklich einen super Plan ausgearbeitet, der nicht nur sehr gute Ergebnisse verspricht, sondern dir auch noch erlaubt, das Wochenende ganz ohne Abstriche zu genießen. Falls das mit dem Wochenende gar nicht deine Intention war, sondern sich zufällig ergeben hat, könntest du auch noch eine andere Option ausprobieren: Nicht vor dem 24-stündigen Fasten einen kompletten Tag essen, sondern danach. Aber das ist wirklich geschmackssache und sollte keinen Einfluss auf die Wirkung haben.
Deine Frage mit dem Kaffee lässt sich nicht wirklich pauschal beantworten. Grundsätzlich hast du schon recht, dass die Kalorienmenge relativ überschaubar ist und der Effekt daher nicht übermäßig stark sein dürfte. Ich selbst mache es zur Zeit auch so, dass ich morgens meinen Kaffee wieder mit Milch trinke (sogar reichlich davon), habe aber auch aktuell nicht das Ziel abzunehmen. Dabei bilde ich mir allerdings auch ein, dass es schon einen spürbaren Unterschied macht, ob ich in der Fastenzeit gar keine Kalorien zu mir nehme oder diese kleine Ausnahme mache… Ich würde es an deiner Stelle einfach einmal ausprobieren. Wenn du trotz Sahne im Kaffee gute Resultate erzielst, dann bleib dabei. Wenn nicht, probiere es mal für zwei Wochen ohne und finde so heraus, ob es eventuell genau an diesem Faktor lag.
Jillian Michaels Drink ist eine der wirksamsten und beliebtesten Getränke für die Gewichtsabnahme in den USA und Europa. Über eine Million Menschen haben es getestet und bewiesen, dass sie auf eine Verringerung überschüssiges Wasser Gewicht und aufblasen wirksam sein kann. Es kann Ihr Gewicht in einer positiven Art und Weise, vor allem für kurzfristige Gewichtsverlust beeinflussen.
Ein Glas Milch vor dem Zubettgehen verbessert den Schlaf. Das liegt vor allem an der hohen Dosis Kalzium und den Aminosäuren die mit der Milch aufgenommen werden, erklärt Murphy. Die Milch sorgt somit für einen schnelleren Stoffwechsel und einen einfacheren Gewichtsverlust. Ein weiterer Vorteil: Das in der Milch enthaltene Kasein hilft dem Muskelaufbau. Übrigens ist es völlig egal, ob die Milch warm oder kalt getrunken wird.
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